Nach dem Brand auf dem Gelände des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt haben die Ermittlungen einen wahrscheinlichen technischen Defekt als Ursache bestätigt. Zu diesem sei es in einem Schaltschrank gekommen, teilte das Helmholtzzentrum mit.
"Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen können nun die weiteren Aufräum- sowie Instandsetzungsarbeiten am Brandort und an den dortigen technischen Anlagen aufgenommen werden", heißt es in einer Mitteilung. In den angrenzenden, ebenfalls vom Brand betroffenen Bereichen habe es bereits kurz nach dem Ereignis Reinigungs- und Wiederherstellungsarbeiten gegeben. Die Herstellung der Infrastruktur habe höchste Priorität. Das Feuer auf dem Gelände des GSI war am Morgen des 5. Februar ausgebrochen.
Die Forscherinnen und Forscher im GSI beschäftigen sich mit der Entwicklung des Universums und dem Aufbau der Materie. Das Forschungszentrum ist für seine Beschleunigeranlage für Ionen bekannt. Auf dem Gelände entsteht seit einigen Jahren eine Anlage mit Teilchenbeschleunigern für ein internationales Forschungsprojekt, das mehrere Milliarden Euro Investitionen beinhaltet. Die neue Anlage war nicht direkt betroffen.