Den ganzen Tag über führt die Polizei in Hessen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch. Der sogenannte "Speedmarathon" bildet damit den Höhepunkt der gesamten Kontrollwoche, die seit Montag läuft. Alle Polizeipräsidien beteiligen sich nach eigenen Angaben an der länderübergreifenden Aktion von Roadpol, dem europäischen Netzwerk der Verkehrspolizeien.
Alleine an diesem Mittwoch kontrollieren mehr als 570 Polizistinnen und Polizisten sowie kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 230 Messstellen die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, wie die Polizei erklärte. Die Messstellen an Autobahnen und Bundesstraßen sowie an Landstraßen und innerhalb von Örtlichkeiten waren im Vorhinein auf der Internetseite der Polizei einsehbar.
Eine Bilanz könne allerdings erst am Ende der Woche gezogen werden, heißt es. Besondere Verstöße gab die Polizei allerdings bereits bekannt: Auf einer Bundesstraße in Offenbach wurde ein Autofahrer mit 129 km/h statt erlaubter 80 km/h geblitzt. An gleicher Stelle stoppte die Polizei einen 21-jährigen Autofahrer, der ohne Führerschein unterwegs war. Auf einer Bundesstraße bei Kelsterbach wurde derweil ein Autofahrer mit 113 km/h geblitzt, erlaubt waren 60 km/h.
Ziel der Aktion ist es, die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, so die Polizei.