Bei der Ende Februar in einem Rostocker Waldstück entdeckten Leiche handelt es sich um einen 44-jährigen polnischen Staatsbürger. Der Mann wurde durch eine daktyloskopische Untersuchung identifiziert, wie die Polizei mitteilte. Bei dem forensischen Verfahren werden Finger-, Hand- und Fußsohlenmerkmale analysiert. Den bisherigen Ermittlungen zufolge starb der Geschädigte bereits Mitte November 2025 durch massive stumpfe Gewalteinwirkung.
Am 2. März 2026 war ein 39-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock erließ das Amtsgericht Rostock Haftbefehl gegen den deutschen Beschuldigten. Er sei weiterhin dringend tatverdächtig, so die Polizei. Die Leiche wurde am 28. Februar in einer Art improvisierter Schubkarre mit einer gelben Kiste entdeckt. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Herkunft oder zum Eigentümer der Kiste machen können.
Es sei ungeklärt, wann genau der Leichnam zum Fundort gebracht worden sei. Im Fokus der Ermittler stehe insbesondere die auffällige gelbe Kiste beziehungsweise Mörtelwanne. Diese war laut Polizei zuvor auf ein Gestell mit Rädern montiert worden, sodass sie im Zeitraum von November 2025 bis Ende Februar 2026 händisch oder mithilfe eines Fahrrads zum Fundort gebracht worden sein könnte.