Für die faire Bezahlung von Künstlern in NRW stellt das Land in diesem Jahr zusätzliche drei Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen nach Angaben des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Mehrkosten aufgefangen werden, die durch die seit Jahresbeginn geltenden Honoraruntergrenzen entstehen. Diese wurden verpflichtend für Veranstalter eingeführt, die freie Künstler in öffentlich geförderten Projekten engagieren.
NRW sei damit das erste Flächenland, das Kunstschaffende so umfassend unterstütze, wie das Ministerium mitteilte. Das zusätzliche Geld soll auch im Jahr 2027 fließen, um die Mehrbelastungen zu kompensieren.
Viele Künstlerinnen und Künstler hätten ein Hochschulstudium absolviert, seien aber dennoch auf Nebenjobs angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, so Ministerin Ina Brandes (CDU). "Von den drei Millionen Euro extra profitieren die Künstler und alle, die hochwertige Kunst und Kultur erleben wollen."