Radarmessung
Radfahrer ist schneller als die Polizei erlaubt

Bei einer Tempo-Kontrolle der Polizei wurde ein Radfahrer in einer 30er-Zone bei 59 km/h erfasst. Foto: Polizei Märkischer Kreis
Bei einer Tempo-Kontrolle der Polizei wurde ein Radfahrer in einer 30er-Zone bei 59 km/h erfasst. Foto
© Polizei Märkischer Kreis/dpa
Mit 59 km/h rast ein Fahrradfahrer durch die 30er-Zone – vorbei an Schule, Sporthalle und Schwimmbad. Warum die erhöhte Geschwindigkeit nicht nur für Autofahrer riskant ist.

Bei einer Tempo-Kontrolle in einer 30er-Zone im Märkischen Kreis ist ein Fahrradfahrer mit 59 km/h erfasst worden. Im Rahmen der Messung war er damit laut Polizei am vergangenen Mittwoch mit seinem Zweirad der zweitschnellste Fahrer in Nachrodt-Wiblingwerde. 

Die Polizei weist darauf hin, dass das Tempolimit auch für Radfahrer gilt. In dem Bereich, in dem die Geschwindigkeitsmessungen stattfanden, liegen demnach eine Schule, eine Sporthalle und ein Schwimmbad. Besonders an solchen Orten müsse jederzeit damit gerechnet werden, dass Fußgänger unerwartet auf die Straße treten. Vor allem Kinder würden nicht davon ausgehen, dass Radfahrer mit so hoher Geschwindigkeit unterwegs seien.

dpa