Mordprozess Mann bekommt lebenslang für Mord an heimlicher Ex-Geliebten

Im Prozess um einen Mord auf einem Parkplatz gibt es ein Urteil (Archivbild) Foto: Harald Tittel/dpa
Im Prozess um einen Mord auf einem Parkplatz gibt es ein Urteil (Archivbild) Foto
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Rund ein Jahr hatten die beiden eine außereheliche Affäre. Nach der Trennung kommt es noch zu einem letzten Treffen. Mit tödlichen Folgen.

Für den Mord an seiner heimlichen Ex-Geliebten muss ein 35-Jähriger lebenslang ins Gefängnis. Der Prozess vor dem Landgericht Trier habe bewiesen, dass der Mann die Frau im Juni 2025 auf einem Parkplatz bei Hermeskeil erschossen habe, weil sie die außereheliche Affäre auffliegen lassen wollte, sagte die Vorsitzende Richterin Theresa Hardt.

Der Mann aus dem Nordsaarland hatte die Affäre an Tattag telefonisch beendet. Daraufhin habe die 28-Jährige belastende Fotos an die Schwägerin des Angeklagten geschickt. Und diese forderte den Angeklagten auf, seiner Frau von der Affäre zu erzählen. "Er wollte auf keinen Fall, dass die Affäre auffliegt", sagte Hardt.

Daraufhin lockte der Mann sein Opfer unter dem Vorwand einer Aussprache auf den Parkplatz im Kreis Trier-Saarburg. Von der Tat gibt es eine Tonaufnahme: Darauf ist zu hören, wie die Frau nach dem ersten Schuss in den Bauch noch um Gnade bittet. Dann folgte der zweite tödliche Schuss in den Kopf. Die Frau hatte ein Handy dabei, das alles aufzeichnete.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa