Die Handballer des SC DHfK Leipzig sind in der Bundesliga zum achten Mal nacheinander sieglos geblieben und schweben weiter in akuter Abstiegsgefahr. Das Team von Trainer Frank Carstens musste sich dem VfL Gummersbach vor heimischer Kulisse mit 31:37 (12:21) geschlagen geben und bleibt Tabellenletzter.
Blaer Hinriksson und Tomas Piroch waren vor 4.492 Zuschauern mit jeweils fünf Toren die besten Werfer der Sachsen. Bei den viertplatzierten Gummersbachern, die ihren elften Sieg in Serie verbuchten, ragte Spielmacher Ludvig Hallbäck mit acht Toren heraus.
Nur in der Anfangsphase auf Augenhöhe
Nur bis zum 5:5 (7. Minute) konnten die Leipziger mithalten. Danach häuften sich bei den Gastgebern überhastete Abschlüsse und vermeidbare Fehler. Mit einem 8:1-Lauf zogen die Gummersbacher, bei denen Nationalspieler Miro Schluroff glänzend Regie führte, davon. Nach einer Auszeit von Carstens entwickelten die Leipziger zwar wieder mehr Durchschlagskraft im Angriff, fanden defensiv gegen das schnelle Passspiel des VfL aber weiterhin kein Mittel.
Nach dem Wechsel bäumten sich die Gastgeber, bei denen Matej Klima und Adam Lönn nach langer Verletzungspause ihr Comeback feierten, noch einmal auf und kämpften sich auf 16:22 (35.) heran. Die Gäste ließen sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und bauten ihre Führung bis zur 45. Minute auf 31:22 aus. In der Schlussphase ließ die Konzentration beim Favoriten deutlich nach, sodass Leipzig noch einmal herankam.