Bahnreisende im Elbtal zwischen Dresden und der tschechischen Grenze müssen sich in den kommenden Monaten auf wiederkehrende Sperrungen und längere Fahrzeiten einstellen. Grund sind Bauarbeiten zur Modernisierung der Strecke zwischen Bad Schandau und Schöna, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
Regelmäßige Totalsperrungen ab März
Für die Arbeiten wird der Abschnitt zwischen Schöna und Bad Schandau im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zeitweise komplett gesperrt. Vom 15. bis 22. März sowie vom 14. bis 19. April ist die Strecke jeweils tagsüber dicht. Ab dem 23. März bis voraussichtlich November 2027 wird der Abschnitt zusätzlich jeden Montag (außer an Feiertagen) von 9.00 bis 19.00 Uhr gesperrt. In mehreren Nächten im April fallen ebenfalls Züge aus.
Schon wird auf dem Abschnitt zwischen Heidenau und Rathen gebaut. Dort fahren die Züge noch bis zum 11. April im sogenannten Gleiswechselbetrieb, nachts wird die Strecke teilweise gesperrt.
Ersatzverkehr und längere Fahrzeiten
Für Fahrgäste bedeutet das vor allem geänderte Fahrzeiten und Ersatzverkehr mit Bussen. Die Bahn empfiehlt, sich vor Reiseantritt in den digitalen Auskunftsmedien über Verbindungen zu informieren.
Betroffen ist nicht nur der Ausflugsverkehr in die Sächsische Schweiz, sondern auch der grenzüberschreitende Verkehr nach Tschechien.
Arbeiten für mehr Zuverlässigkeit
Im Mittelpunkt der Bauarbeiten steht die Sanierung des Hirschmühlenviadukts. Dort werden Teile der Brückenkonstruktion erneuert. Außerdem verlegt die Bahn neue Kabel und schließt Arbeiten im Güterbahnhof Bad Schandau Ost ab, die den Betriebsablauf verbessern sollen.
Nach Angaben des Unternehmens dienen die Maßnahmen dazu, die stark befahrene internationale Verbindung langfristig zuverlässiger zu machen. Weitere Einschränkungen in der zweiten Jahreshälfte kündigte die Bahn an.