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Pflegetipps Die richtige Handpflege: So behandeln Sie trockene und rissige Haut

Mit der richtigen Pflege bleiben Ihre Hände weich und geschmeidig
Trockene, raue oder rissige Hände sind ein Zeichen mangelnder Pflege
© yuriyzhuravov / Getty Images
Keine anderen Körperteile sind so oft im Einsatz wie unsere Hände – und das sieht man auch: Nicht nur am zunehmenden Alter, sondern auch der täglichen Arbeit, die sie verrichten müssen. Umso wichtiger ist die regelmäßige Handpflege.

Je weniger wir uns um die Pflege unserer Hände bemühen, desto trockener und rauer wird die Haut – vor allem an den Stellen, die besonders stark beansprucht werden. Spätestens wenn die Knöchel an den Fingern gerötet sind oder die Haut drum herum einreißt, sollten Sie handeln. Denn trockene Hände sehen nicht nur ungepflegt aus, sondern können auch Schmerzen verursachen. Hinzukommt, dass Bakterien leichtes Spiel haben, wenn Ihre Handrücken oder -innenflächen kleine Risse aufweisen. Deshalb ist es ratsam, bei der Reinigung und Pflege die wichtigsten Schritte einzuhalten. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Darum sind unsere Hände so empfindlich

Obwohl unsere Hände im Alltag besonders stark beansprucht werden, ist die Haut auf den Handrücken extrem dünn: sie enthält nur wenige Talgdrüsen sowie kaum Fettgewebe. Die Innenflächen besitzen dafür viele Schweißdrüsen, aber gar keine Talgdrüsen. Dadurch kann die Haut schneller austrocknen (und leider auch altern) – vor allem dann, wenn die Hände mehrmals am Tag mit Seife gewaschen oder desinfiziert werden. Aber auch äußere Einflüsse wie UV-Strahlen, trockene Heizungsluft, Hitze und Kälte greifen den natürlichen Schutzfilm der Haut an, der unsere Hände normalerweise vor dem Austrocknen schützen soll.

So waschen und pflegen Sie Ihre Hände richtig

Über den Tag verteilt kommen unsere Hände mit vielen Millionen Keimen in Berührung: bei jedem Toilettengang, beim Einkaufen – sogar beim Betätigen einer Türklinke und an der Computertastatur. Um uns und unsere Mitmenschen zu schützen (nicht nur in Zeiten von Corona), ist es wichtig, dass Sie Ihre Hände regelmäßig waschen – für mindestens 20 Sekunden. Nur so können Sie verhindern, mögliche Krankheitserreger zu übertragen. Damit Ihre Haut nicht zu stark austrocknet, sollten Sie die folgenden Tipps beherzigen:

  • greifen Sie auf eine pflegende Seife zurück, die pH-neutral ist
  • waschen Sie Ihre Hände unter lauwarmem Wasser ab
  • tupfen Sie Ihre Hände ab, anstatt sie trocken zu rubbeln
  • verwenden Sie eine fettenden Salbe, die gut einzieht
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Die richtige Handcreme: darauf sollten Sie achten

Welche Handcreme die richtige für Sie ist, hängt von zwei Faktoren ab: Ihrem Hauttyp und der jeweiligen Jahreszeit. Neigen Sie beispielsweise zu trockener Haut, ist diese besonders pflegebedürftig – und sollte regelmäßig eingecremt werden. Hier bietet sich ein reichhaltiges Produkt an, dass Ihren Händen ausreichend Feuchtigkeit spendet. Neigen Sie hingegen zu sensibler und schnell reizbarerer Haut, sollten Sie eine Handcreme ohne Duft- oder Farbstoffe verwenden. Für den normalen Hauttyp hingegen ist nur wichtig zu wissen, dass die Hände im Winter grundsätzlich mehr Pflege brauchen als im Sommer.

Während pflegende Inhaltsstoffe wie Urea oder Glyzerin trockene Hände geschmeidiger machen sollen, haben Ingredienzien wie Sheabutter oder auch Olivenöl eine beruhigende und regenerative Wirkung auf die Haut. Laut Ökotest enthalten jedoch auch viele Produkte gesundheitsbedenkliche Stoffe wie mineralölbasierte Fette, Wachse oder synthetische Polymere. Aus diesem Grund empfiehlt das Verbraucherportal in erster Linie den Kauf von zertifizierter Naturkosmetik, die frei von gefährlichen Problemstoffen wie PEG, Paraffinen und Silikonen ist. Des Weiteren sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  1. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob eine Handcreme "Butylphenyl Methylpropional" enthält – dabei handelt es sich um den Duftstoff Lilial, der als problematisch eingestuft wird.

  2. Das Gleiche gilt für die Inhaltsstoffe "Paraffinum liquidum" und "Cera Microcristallina", das sind mineralölbasierte Fette und Wachse, die laut Ökotest mit MOAH verunreinigt sein können.

  3. Verzichten Sie auf synthetische Polymere in Handcremes – ausgezeichnet als Acrylat- und andere Co- und Crosspolymere, Carbomer, Polyacrylamid, Polyquaternium-10.  

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Peeling, Maske & Co: weitere Tipps zur Handpflege

Zur regelmäßigen Pflege Ihrer Hände eignen sich nicht nur Handcremes, sondern auch Handpeelings, Handbäder und Handmasken. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

Handpeeling

Ein regelmäßiges Peeling kann dazu beitragen, die Durchblutung Ihrer Hände zu verbessern. Diese hat maßgeblichen Einfluss auf Ihre Haut: Je schlechter die Durchblutung ist, desto trockener und rissiger werden Ihre Hände. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von Handpeelings ist, dass sie abgestorbene Hautpartikel entfernen – allerdings sollten sie die Haut nur leicht reizen. Möglich wird das zum Beispiel durch ein selbst gemachtes Peeling, bestehend aus Olivenöl und Zucker oder Salz. Massieren Sie Ihre Hände damit ein und waschen Sie den Rest anschließend ab.

Handbad

Ein wohltuendes Bad ist auch für die Hände eine Wohltat. Hierfür gibt es spezielle Produkte aus der Drogerieabteilung zur Handpflege, Sie können das Handbad aber auch mit natürlichen Zutaten selbst herstellen: Nehmen Sie dazu warme Milch und vermischen diese mit etwas Olivenöl. Tauchen Sie Ihre Hände anschließend in das Gemisch und lassen das Bad für zehn Minuten auf die Haut einwirken – das macht sie weich und geschmeidig.

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Handmaske

Ähnlich wie bei einer Gesichtsmaske ist es die Aufgabe einer Handmaske, Ihre Hände mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie gleichzeitig zu pflegen. Sie kann sowohl tagsüber angewendet werden als auch über Nacht einwirken – in dem Fall ist es jedoch empfehlenswert, Baumwollhandschuhe über die Hände zu stülpen, damit die Creme nur in Ihre Haut einzieht und nicht in Ihre Bettwäsche. Als Handmaske eignet sich sowohl gewöhnliche Handcreme, alternativ können Sie auch feuchtigkeitsspendende Handschuhe für trockene Hände oder fertige Handmasken verwenden. Oder aber Sie greifen auf Lebensmittel zurück, die eine feuchtigkeitsspendende Wirkung auf die Haut haben, wie etwa: Avocado, Quark und Eier. Vermischen Sie die Zutaten miteinander und cremen damit Ihre Hände ein. Anschließend lassen Sie die Maske für 15 bis 30 Minuten einwirken, bevor Sie die Reste mit lauwarmem Wasser wieder abspülen.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Zur regelmäßigen Handpflege zählen auch die Fingernägel, insbesondere die Nagelhaut. Cremen Sie diese am Nagelansatz immer mit ein, damit sie nicht austrocknen und einreißen kann. Das sieht unschön aus und kann sich im schlimmsten Fall sogar entzünden. Daher sollte die Nagelpflege in der Handpflege immer inbegriffen sein.

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ast

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