Wo früher einmal eine klar definierte Kinnpartie war, hat sich eine Unschärfe eingeschlichen. Aus einem Kinn ist ein Doppelkinn geworden. Dabei handelt es sich meist um überschüssiges Gewebe, bestehend aus Fett und Haut, das dort im wahrsten Sinne des Wortes abhängt. Der Übergang zum Hals wirkt unklarer, bis er beinahe zu verschwinden droht. Das Gesicht erscheint erschlafft und aus der Form gelaufen.
Der häufigste Grund für ein Doppelkinn ist Übergewicht. Das Fett lagert sich unter dem Kinn ein, wie es sich auch an anderen Körperstellen einlagert. Aber auch die Genetik spielt eine Rolle: Es wird schlicht vererbt. Eine verkürzte Kinnlinie, eine schlechte Haltung oder Bindegewebsschwäche begünstigen das Doppelkinn ebenfalls. Dazu kommen Alterungserscheinungen wie das Erschlaffen der Haut und Lifestyle-Auswirkungen wie schlechte Ernährung sowie Wassereinlagerungen. Auch Hormonschwankungen können ein Doppelkinn verursachen.
Das Doppelkinn mit Gesichtsübungen bekämpfen
Mit gezielten Gesichtsübungen kann das Doppelkinn „bearbeitet“ werden. Werden sie regelmäßig und diszipliniert durchgeführt, tragen sie zur Stärkung der Muskulatur und Straffung des Gewebes bei. Wie stark die Effekte sind, ist allerdings abhängig von der Ausprägung des Doppelkinns und der Ursache. Wunder sind von den Gesichtsübungen nicht zu erwarten. Wer die Wirkung unterstützen möchte, verzichtet auf zuckerhaltige und stark fettige Lebensmittel und nutzt außerdem bestimmte Massagetechniken.
Gesichtsmassagen können dabei helfen, die Durchblutung und den Stoffwechsel anzuregen. Die Fettverbrennung wird angekurbelt und die Arbeit der Lymphknoten angeregt. Eine Übung, für die Sie nur Daumen und Zeigefinger benötigen, geht so: Mit den beiden Fingern zupfen Sie die Haut entlang der Kieferknochen. Dafür heben Sie die Haut schnell an und lassen sie wieder los.
In der Fotostrecke stellen wir Ihnen fünf Übungen vor, die leicht in den Alltag integriert werden können.