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Geschmeidige Haut: So entfernen Sie mit Körperpeelings abgestorbene Hautschuppen

Weiche und gepflegte Haut sorgt für mehr Wohlbefinden. Insbesondere im Winter neigt die Haut vermehrt zu Trockenheit und Schuppenbildung. Körperpeelings können abgestorbene Hautzellen leicht entfernen. Lesen Sie hier, welche Peelings sich eignen.

Ein Körperpeeling kann das Hautbild verfeinern

Ein Körperpeeling kann das Hautbild verfeinern 

Ein Körperpeeling reinigt die Haut und befreit sie von abgestorbenen Hautschuppen. So wird die Haut langfristig geschmeidiger und weicher. Die Anwendung von Peeling ist einfach und kann regelmäßig Teil der Pflegeroutine sein. Lesen Sie hier, welche Körperpeelings es gibt und was sie bewirken sollen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie eigenes Peeling herstellen können.

Anwendung

  1. Am besten funktioniert Körperpeeling direkt unter der Dusche, damit Sie es ganz einfach wieder abwaschen können. Feuchten Sie Ihre Haut an und massieren Sie das Körperpeeling mit kreisenden Bewegungen in die Haut ein.
  2. Knie und Ellbogen können Sie besonders gründlich behandeln, um die Hautschuppen zuverlässig zu entfernen. Nach der Anwendung spülen Sie das Peeling gründlich wieder ab.
  3. Anschließend können Sie Ihre Haut mit Ihrer bevorzugten Körperpflege eincremen, beispielsweise mit Bodylotion oder Körperöl.

Fünf Körperpeelings im Vergleich

Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Körperpeelings, die sich für unterschiedliche Bedürfnisse und Hauttypen eignen.

1. Natürliches Körperpeeling

Das Körperpeeling von Meina Naturkosmetik setzt auf Natürlichkeit. Es wird handgefertigt und ist vegan. Kokosöl, Bio-Mandelöl und Olivenöl sollen pflegend sein und der enthaltene Zucker die Haut angenehm peelen.

2. Körperpeeling für trockene Haut

Zucker sorgt im Körperpeeling von Rituals für den Peeling-Effekt. Pflegende Öle ergänzen das Peeling. Das Produkt soll sich speziell für trockene Haut eignen, enthält Reismilch und duftet nach Kirschblüten.

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3. Körperpeeling für unreine Haut

Je nach Inhaltsstoffen können Peelings unterschiedliche Effekte auf die Haut habe. Das Körperpeeling von Australian Bodycare enthält zerkleinerte Sandelholz Nussschalen, welche den Körper sanft peelen. Außerdem enthält das Body Scrub natürliches, australisches Teebaumöl, ist vegan und soll sich insbesondere für unreine Haut mit Pickeln eignen.

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4. Körperpeeling für straffere Haut

Das parabenfreie Kaffee-Peeling von Pra Naturals wird aus kolumbianischen Kaffeebohnen gewonnen und mit ätherischen Ölen sowie Meersalz vermischt. Es soll einen feuchtigkeitsspendenden und hautberuhigenden Effekt auf die Haut haben. Aufgrund des enthaltenen Kaffees soll es die Durchblutung anregen und so einen hautstraffenden Effekt haben.

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5. Duschgel mit Peeling-Effekt

Beliebt sind auch 2-in-1 Produkte wie das Dusch-Peeling von Nivea. Es kombiniert pflegende Creme mit einem reinigenden Peeling. Frei von Parabenen und Paraffinen, eignet es sich gut für normale Haut.

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Was versteht man unter Körperpeeling?

Das Wort Peeling kommt aus dem Englischen (to peel) und bedeutet so viel wie schälen oder pellen. Wenn im Kontext einer dermatologischen Behandlung von Körperpeeling die Rede ist, meint man, dass die oberste Hautschicht durch feine Partikel im Peeling von Schmutz und abgestorbenen Hautschuppen befreit wird. Das gelingt, weil durch Reibung lose Partikel losgelöst und anschließend abgewaschen werden können. Zusätzlich duften Körperpeelings angenehm und können über pflegende Inhaltsstoffe wie Körperöle verfügen. Es gibt allerdings nicht nur Körperpeelings, sondern auch Peelings für Gesicht, Lippen, Füße und Hände. Sie müssen aber nicht zwangsläufig unterschiedliche Peelings verwenden, Vorsicht gilt nur beim Peelen des Gesichts. Die Haut ist wesentlich empfindlicher und die Peelingpartikel von Körperpeelings unter Umständen zu grob für die Gesichtshaut. Verwenden Sie daher im Gesicht Peelings, die speziell dafür entwickelt wurden. 

Wie oft kann man Körperpeelings machen?

Weniger ist mehr, denn bei jedem Peeling wird ein Teil der Hornschicht abgetragen. Peelen Sie Ihre Haut zu häufig, können Sie die natürliche Schutzbarriere schwächen. Ebenso sind Hauttypen und ihre Bedürfnisse sehr unterschiedlich. So können Sie gesunde, normale Haut bedenkenlos einmal pro Woche peelen. Bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut können Sie hingegen auch zwei Peelings pro Woche durchführen. Trockene und sensible Haut sollte Sie vorsichtiger behandeln. Peelen Sie diese nach Bedarf und verwenden Sie milde Peelings mit pflegenden Inhaltsstoffen. Bei Neurodermitis, Wunden oder Sonnenbrand sollten Sie keine Körperpeelings anwenden, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren.

Körperpeeling: Welches Salz eignet sich für die Herstellung?

Körperpeeling: Welches Salz eignet sich für die Herstellung?

Körperpeeling selber machen

Sie müssen nicht zu teuren Kosmetikprodukten greifen, ein gutes Körperpeeling können Sie auch kostengünstig und nachhaltig selbst herstellen.

Zutaten

  • 200 Gramm Bio-Kokosöl
  • 100 Gramm braunen Bio-Zucker
  • 50 Gramm Honig


So geht's: Kokosöl wird schon bei niedrigen Temperaturen fest und lässt sich gut zu einem Körperpeeling verarbeiten. Die leicht formbare Masse kombinieren Sie mit Zucker und Honig und mischen alles gut durch. Der Peeling-Effekt entsteht durch die Zugabe von Zucker, während Honig und Kokosöl die Haut pflegen sollen. Das Körperpeeling lässt sich am besten anwenden, wenn es eine zähe Konsistenz hat, die weder zu flüssig, noch zu fest ist. Auch das selbst gemachte Peeling tragen Sie wie gewohnt unter der Dusche auf und waschen es anschließend wieder ab.

Welches Salz eignet sich für ein Körperpeeling?

Natürlich können Sie auch Salz statt Zucker verwenden. Am besten eignet sich grobkörniges Himalaja-Salz. Wenn Sie zu sensibler Haut neigen, verwenden Sie allerdings besser Zucker und kein Salz, da es die empfindliche Haut reizen könnte.

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