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Anti-Aging: Mikrodermabrasion zu Hause: Das sollten Sie über Anwendung und Wirkung wissen

Wer das Wort Mikrodermabrasion schon einmal gehört hat, verbindet es mit einem Termin beim Hautspezialisten. Doch es gibt zahlreiche Geräte, die eine Behandlung zu Hause ermöglichen. Lesen Sie hier, welche Vor-und Nachteile Sie kennen sollten.

Die Mikrodermabrasion gehört beim Hautspezialisten zu den Standardbehandlungen

Die Mikrodermabrasion gehört beim Hautspezialisten zu den Standardbehandlungen

Gute Anti-Aging-Produkte treiben Konsumenten und Wirtschaft gleichermaßen an. Vielversprechende Methoden und Produkte werden daher in der Werbung oft als Wunderwaffen angepriesen und sollen schnell für straffere, ebenmäßigere Haut sorgen. Klug ist, wer Beauty-Trends hinterfragt, denn nicht immer verstecken sich hinter den blumigen Produktversprechungen echte Empfehlungen. Hoch im Kurs steht aktuell die Mikrodermabrasion in Eigenregie. Bekannt ist die Beauty-Behandlung aus dem Kosmetikstudio, aber verschiedene Hersteller bieten nun auch Geräte zur Selbstbehandlung für Zuhause an. Was Sie über Anwendung und Wirkung wissen müssen, lesen Sie hier.

Was ist eine Mikrodermabrasion?

Straffe, gesunde Haut gehört zu einem Idealbild und wird von Frauen sowie Männern angestrebt. Unreinheiten, Falten und Pigmentflecken zählen hingegen zu unliebsamen Erscheinungsbildern und so sind Betroffene immer wieder auf der Suche nach vielversprechender Abhilfe. Die Mikrodermabrasion soll ein wirksames Mittel gegen Falten, Hautunreinheiten, große Poren, Pigmentstörungen und leichte Narben sein. Das Wort setzt sich aus drei Begriffen zusammen (Mikro = Klein, Derma = Haut, Brasion = Schleifen). So bezeichnet es eine sanfte Abschleifung der obersten Hautschicht mithilfe von feinen Kristallen. Es handelt sich um ein mechanisches Hautpeeling, das ein Vakuum-Druckluft-System nutzt und deshalb ohne Chemie auskommt. Zuerst wird die oberste Hautschicht mit verschiedenen Schleifaufsätzen sanft abgetragen und anschließend sorgt der Saugmechanismus für den Abtransport der abgestorbenen Hautzellen sowie Schuppen.

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So sollen nicht nur abgestorbene Hautzellen entfernt, sondern auch die Neubildung der Haut angeregt werden. Um dauerhaft von der Behandlung zu profitieren, muss diese regelmäßig wiederholt werden — dafür empfiehlt sich eine Behandlung im Abstand von etwa vier Wochen, da sich in diesem Intervall die Haut erneuert. Das Interesse an Mikrodermabrasionsgeräten für zu Hause ist deshalb groß, schließlich können Sie sich durch diese den Termin und die Kosten beim Spezialisten sparen. 

Die Vorteile auf einen Blick

  • Abgestorbene Hautzellen und kleinste Schmutzpartikel werden entfernt
  • Poren werden gereinigt
  • Die Durchblutung der Haut wird angeregt


Mikrodermabrasion: zu Hause oder beim Spezialisten?

Wer sich den Weg zum Spezialisten und die damit einhergehenden Kosten sparen möchte, kann in ein eigenes Mikrodermabrasionsgerät investieren. Es handelt sich um eine simple Behandlung, die in Kosmetikstudios zu den Standardprozeduren gehört. In der Regel verspricht der Besuch beim Spezialisten die besseren Ergebnisse, weil die Behandlung auf Sie abgestimmt wird und vorab eine Analyse Ihres Hauttyps erfolgt. Schließlich ist jede Haut unterschiedlich und wenn Sie sichergehen möchten, dass eine Mikrodermabrasionsbehandlung für Sie geeignet ist, sollten Sie vor dem Kauf eines eigenen Geräts eine professionelle Behandlung ausprobieren, um zu testen, ob die Anwendung Ihnen gefällt. Anschließend können Sie in ein hochwertiges Gerät investieren und die nächsten Anwendungen selbst durchführen.

Hochwertige Geräte sollten Ihnen drei bis fünf Geschwindigkeitsstufen und verschiedene Schleifaufsätze bieten. So können Sie empfindliche Hautpartien mit einer niedrigen Stufe behandeln, während Sie für eine intensive Behandlung eine höhere Stufe wählen.

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So wenden Sie das Gerät richtig an

Vor der eigentlichen Behandlung sollten Sie die Haut gründlich reinigen und entfetten. Nach der Reinigung starten Sie das Mikrodermabrasionsgerät und beginnen sich von der Stirn bis zum Kinn vorzuarbeiten. Wählen Sie für die erste Anwendung einen Aufsatz, der weich ist und eine große Fläche besitzt. Sollten Sie die Anwendung als unangenehm oder schmerzhaft empfinden, beenden Sie die Behandlung wieder. Empfehlenswert ist es, nur einen kleinen Bereich im Gesicht zu behandeln und bei der ersten Anwendung die Reaktion der Haut abzuwarten. Nach der Behandlung können Sie Ihre Haut mit einem sanften Waschschaum reinigen. Im letzten Schritt tragen Sie feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte auf. Da die Haut empfindlich sein kann, lohnt sich auch die Verwendung von Sonnenschutz. Grundsätzlich ist das Auftragen von UV-Schutz das ganze Jahr über sinnvoll, wenn Sie Ihre Haut vor Falten und Alterung schützen wollen.

Reinigung des Mikrodermabrasionsgerätes

Reinigen Sie das Gerät nach jeder Nutzung gründlich. Die meisten Geräte sollten sich mit wenigen Handgriffen auseinandernehmen lassen. Waschen Sie die Einzelteile unter fließend warmem Wasser. Verzichten Sie auf ein Reinigungsmittel, denn dieses kann bei der nächsten Anwendung zu Hautreizungen führen.

Nebenwirkungen einer Mikrodermabrasion

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Direkt nach der Behandlung kann es zu leichten Rötungen oder einem Gefühl von Trockenheit auf der Haut kommen. Deswegen sollten Sie eine reichhaltige Pflege auftragen. Am besten eignet sich ein hoch konzentriertes Serum mit Hyaluron, das der Haut Feuchtigkeit spendet und sie beruhigt. Es kann jedoch auch zu Irritationen kommen, besonders empfindliche Haut ist davon betroffen. Auch eine falsche Anwendung kann dazu führen, dass sich die Haut rötet oder entzündet. Halten die Beschwerden an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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