HOME

Gesamtkunstwerk: Buchheim vor dem 85. Geburtstag

Nach 30 Jahren sind Buchheims Schätze nach einer endlosen Odyssee nun endgültig in Bernried am Starnberger See vor Anker gegangen.

Eigentlich müsste sich Lothar-Günther Buchheim rundum wohlfühlen und die Beine hoch legen: Im Kampf um ein eigenes Museum ist er wie «Phönix aus der Asche aufgestiegen», und seine Schätze sind nach einer über 30-jährigen Odyssee nun endgültig in Bernried am Starnberger See vor Anker gegangen. Eine derartige Erfolgsgeschichte schreibt selten das Leben und so verwundert es nicht, dass sein Kunstbau «Museum der Phantasie» heißt.

Eines der erfolgreichsten Museen in Bayern

Doch Buchheim würde nicht Buchheim heißen, wenn es das gewesen wäre: Eingegraben zwischen Büchern und Manuskripten sitzt Buchheim, der am Donnerstag (6. Februar) seinen 85. Geburtstag feiert, an seinem selbstgezimmerten Schreibtisch über den nächsten Projekten. Seine Unternehmenslust ist ungebrochen. «Wir zählen zu den drei erfolgreichsten Museen in Bayern», erzählt Buchheim nicht ohne Stolz.

«Noch im Februar gibt es in unserem Museum eine große Ausstellung mit Arbeiten von Otto Mueller aus der Sammlung», sagt Buchheim, der einige der besten Bilder des «Brücke»-Malers sein Eigen nennt. In den sechziger Jahren schrieb Buchheim das erste große Buch über Otto Mueller, das noch heute das Standardwerk ist. Leider habe er nicht genügend Geld gehabt, sonst hätte er gerne noch weitere Werke des «deutschen Modigliani» erworben.

Mit 85 bleibt noch so viel zu tun

Doch dies sind für ihn Kleinigkeiten im Vergleich zu den täglichen Anforderungen, die Zeit kosten und ihn von anderen Dingen abhielten. «Es bleibt noch so viel zu tun», meint der Maler, Fotograf, Filmemacher, Verleger, Sammler, Kunstbuch- und Romanautor. Tausende von Fotografien, Bildern, Notizen und nicht zuletzt die überbordenden Sammlungen wollen «gezähmt» und noch geordnet werden.

Poltergeist von Feldafing

Den Grundstein für seine heute fast unschätzbar wertvolle und international hoch geachtete Sammlung des deutschen Expressionismus und französischer Kunst des 20. Jahrhunderts hatte der kampferprobte und wortgewaltige Poltergeist von Feldafing schon sehr früh gelegt. Mit sicherem Griff kaufte er diese, im Nationalsozialismus als «entartete Kunst» gebrandmarkten Bilder, als sie noch für wenig Geld zu haben waren.

«Ich habe aber nie spekulativ gekauft», sagt Buchheim. Ihm sei es um eine Rehabilitierung dieser Kunst gegangen. Gerade auch weil München sie als «Hauptstadt der Bewegung» öffentlich diffamiert habe, sei es an der Zeit gewesen, dieser wegweisenden Kunstrichtung hier in Bayern ein Zuhause zu geben. «Hier gehört sie im doppelten Sinne hin», meint Buchheim.

Weltberühmt durch „Das Boot“

Furore machte Buchheim jedoch nicht nur als Kunstsammler und Fotograf. Sein 1973 erschienener dokumentarischer Roman «Das Boot», eine ebenso packende wie minutiöse Niederschrift seiner Erfahrungen als U-Boot-Berichterstatter im Zweiten Weltkrieg, wurde auf Anhieb ein international beachteter Bestseller und auch in der aufwendigen Verfilmung von Wolfgang Petersen weltweit zu einem Kassenschlager.

Gegen das Vergessen und die nachträgliche Verherrlichung des mörderischen U-Boot-Krieges richtete sich auch sein 1500 Seiten starker Nachfolgeroman «Die Festung», der ebenfalls ein großer Erfolg wurde. Eine in Chemnitz abgesagte Ausstellung mit Kriegsfotos führte dazu, dass Buchheim die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt zurückgab.

Hinter dem leidenschaftlichen Sammler, Autor, Verleger und Fotografen muss der Maler Buchheim naturgemäß zurückstehen. Doch auch hier zeigt der vielseitig Begabte sein offensichtlich von der Mutter - einer Malerin - ererbtes Talent. Eine umfassende Ausstellung seiner Arbeiten war 1983 im Duisburger Wilhelm-Lehmbruck-Museum zu sehen.

Gesamtkunstwerk Buchheim

Bereits mit 15 Jahren hatte der in Weimar geborene und in Chemnitz aufgewachsene Buchheim seine erste Ausstellung, deren Zeichnungen zum Teil heute noch im Dresdner Kupferstich-Kabinett zu sehen sind. Daneben schrieb Buchheim zahlreiche Kunstbücher, mit denen er den Expressionismus erstmals in Deutschland wissenschaftlich erschloss und die noch heute zu den wichtigen Standardwerken zählen.

Für das «Gesamtkunstwerk Buchheim» war das Sammeln von Kunst nie Selbstzweck. «Eigentlich ist deswegen auch der Begriff Sammler falsch. Ich wollte einfach Bilder um mich haben, aber keine Kunstschätze horten. Für mich gehören Kunstsammlungen in den Besitz der Öffentlichkeit, und dies will ich mit meiner Stiftung und dem Museum erreichen», betont Buchheim. «Wenn ich nicht das Gefühl hätte, die Welt verändern zu können, würde ich nicht mehr weitermachen.»

Und im Moment scheint es so, dass Buchheim auf dem besten Weg ist, zumindest die Kunstwelt wieder ein kleines Stück zu verändern und zu bereichern. Mit dem vor 20 Monaten eröffneten «Museum der Phantasie» und seinen weltumspannenden Sammlungen hat er nicht nur sein Lebenswerk vollendet, sondern auch schon einer halben Million Menschen Freude geschenkt.

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.