DVD-Rezension Shrek: Der tollkühne Held


Einer der besten Zeichentrickfilme aller Zeiten war auch an den Kinokassen ungeheuer erfolgreich. Beeindruckend ist vor allem der extrem hohe Detailgrad aller Animationen.

Der grüne Oger Shrek lebt friedlich in seinem Sumpf, stinkt so vor sich hin und mampft Nacktschnecken und Augäpfel aus dem Einmachglas. So genießt der Oger sein einsames Leben - das leider nicht lange einsam bleibt. Denn der machthungrige Gnom Lord Farquaard jagt alle Fabelwesen des Landes, die daraufhin im Sumpf Zuflucht suchen.

Das sieht Shrek gar nicht gerne. Er schließt einen Deal mit Farquaard: Shrek befreit die von ihm begehrte Prinzessin Fiona aus den Klauen des Drachen und der angehende König holt dafür Pinocchio, die drei kleinen Schweine und all die anderen Disney-Figuren samt Schneewittchen und den sieben Zwergen ab, die sich bei Shrek einquartiert haben.

Shrek begibt sich zusammen mit einem sprechenden Esel auf den Trip und schafft es tatsächlich, die schöne Prinzessin zu befreien. Die trägt jedoch ein grausiges Geheimnis mit sich herum.

»Shrek« ist ein Zeichentrickfilm, der sich nicht unbedingt an Kinder richtet, für Erwachsene aber ein umso größerer Spaß ist. Schnell entwickelt man eine Sympathie für den wuchtigen Koloss, der doch nur seine Ruhe haben möchte, um donnernd in seinen Sumpf zu pubsen, dass die Fische tot aufsteigen. Ein lustiger Nervtöter ersten Ranges ist der mit der Stimme von Eddy Murphy sprechende Esel, der Shrek treu zur Seite steht. Aber auch Prinzessin Fiona, gesprochen von Esther Schweins, entspricht nicht so ganz den geltenden Klischees.

Carsten Scheibe


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