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FORTSETZUNG: Mach's noch einmal, Harrison

Hollywood plant eine Fortsetzung der erfolgreichen Kinoserie »Indiana Jones« und findet, dass Harrison Ford auch mit 60 Jahren noch der richtige Mann für die Rolle ist.

Zwölf Jahre nach dem letzten Indiana-Jones-Film soll Harrison Ford noch einmal als der Peitschen schwingende Archäologe und Abenteuerer vor die Kamera. Für rund 150 Millionen Dollar (345 Millionen Mark) und damit in der Größenordnung von Monumentalfilmen wie »Titanic« oder »Pearl Harbor« werde ein vierter Teil der in den 80er Jahren sehr erfolgreichen Kinoserie von Steven Spielberg entstehen, berichtete am Donnerstag die »New York Post«.

Spielberg übernehme wieder die Regie, als Produzent sei erneut George Lucas dabei und Sean Connery habe Interesse bekundet, wieder die Rolle des Vaters von Indiana Jones zu spielen. Die Starbesetzung sei einer der Hauptgründe für den hohen Kostenvoranschlag der Paramount Studios. Allein Ford verlange 25 Millionen Dollar. Er war erst kürzlich auf den Spitzenplatz der Gagen-Hitliste vorgestoßen, als er einen 25-Millionen-Dollar-Vertrag für den Thriller »K-19: The Widowmaker« unterschrieb, der Anfang 2002 in die Kinos kommt.

Dass sich die Ausgaben für »Indiana Jones 4« lohnen, gilt nach Angaben der Zeitung in Hollywood-Fachkreisen als ungewiss. Schließlich werde »Action-Star« Ford das Alter von 60 Jahren erreicht haben, ehe die Dreharbeiten beginnen können. »Wollen die ihn vor die Kamera rollen?«, zitierte das Blatt einen Branchenkenner.