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Neu im Kino Das Ende vom Mockingjay


"Die Tribute von Panem" finden ihr brutales Ende, und Roland Emmerich zeigt den Anfang der Schwulenbewegung. Die Kinohits der Woche sind allerdings "The Diary of a Teenage Girl" und "Ich und Earl und das Mädchen". 
Von Sophie Albers Ben Chamo

The Diary of a Teenage Girl

Sony Pictures

Wen Sie kennen könnten: Kristen Wiig ("Brautalarm") und Alexander Skarsgard ("True Blood") 

Die Geschichte in einem Satz: Minnie ist 15, hat zum ersten Mal Sex und das ausgerechnet mit dem Freund ihrer Mutter, aber sie sieht das trotzdem alles ganz positiv. 

Geschwister im Kinoversum:"Youth in Revolt"

Warum Sie den Film sehen müssen: Weil Sie Minnie lieben werden. Und am Ende vielleicht auch auch ein bisschen mehr ihr eigenes Teenager-Alter-Ego.

Mockingjay 2

Wen Sie kennen könnten: Jennifer Lawrence (alle "Die Tribute von Panem"-Filme), Liam Hemsworth (alle "Die Tribute von Panem"-Filme), Josh Hutcherson (alle "Die Tribute von Panem"-Filme) und den großartigen Donald Sutherland ("Wenn die Gondeln Trauer tragen")

Die Geschichte in einem Satz: Die Rebellen kämpfen die entscheidende Schlacht gegen Diktator Snow, der es natürlich als Zweikampf mit Katniss Everdeen betrachtet. 

Geschwister im Kinoversum: "Die Hungerspiele"

Warum Sie den Film sehen müssen: Weil Sie wissen wollen, wie es endet. Viel mehr noch ist das Finale aber auch die gelungene Mischung aus Mainstream und Anspruch. Neben all den Effekten steht groß und klar eine Message gegen alle Kriege dieser Welt. Ist richtig gut geworden! 

Ich und Earl und das Mädchen

Twentieth Century Fox

Wen Sie kennen könnten: das Thema des viel zu jungen Sterbens 

Die Geschichte in einem Satz: Greg ist ein Film-Geek, der mit seinem Kumpel Earl am liebsten Meisterwerke nachspielt, bis er sich eines Tages um eine Leukämie-kranke Klassenkameradin kümmern soll. 

Geschwister im Kinoversum: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

Warum Sie den Film sehen müssen: Weil Sie am Ende von "Ich und Earl und das Mädchen" Rotz und Wasser heulen werden und das auch, weil der Film eine wundervolle Liebeserklärung ans Kino ist. 

Umrika

Ascot Elite

Wen Sie kennen könnten: Menschen, die flüchten

Die Geschichte in einem Satz: Ein indisches Dorf feiert den jungen Mann Udai, der nach Amerika geht, doch dann meldet er sich nicht mehr, was vor allem seine Mutter quält. 

Geschwister im Kinoversum:"The Lunch Box" 

Warum Sie den Film sehen müssen: Weil er von denen erzählt, die zurückgelassen werden, wenn Menschen auf der Suche nach einem besseren leben die Heimat verlassen.

Stonewall

Warner Bros

Wen Sie kennen könnten: Regisseur Roland Emmerich ("Independence Day") 

Die Geschichte in einem Satz: Danny wird von seiner Familie verstoßen, weil er homosexuell ist, flieht nach New York und landet mitten im Kampf um die Anerkennung der Rechte von Schwulen in der Christopher Street 1969. 

Geschwister im Kinoversum: "Milk"

Warum Sie den Film sehen müssen: Weil Roland Emmerich so großartig ist, neben Hollywoodblockbustern, die Spaß machen, Filme zu drehen, die etwas bedeuten. "Stonewall" zeigt, was die Kriminalisierung von Homosexuellen in den 60er-Jahren bedeutet hat. Und das, ohne dabei sein Mainstream-Publikum zu vergessen. Chapeau.


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