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Roman Gottschalk im stern-Gespräch mit Vater Thomas: "Wenn meine Mutter mal was sagt, dann spurt er"

Hamburg - Im Fernsehen ist er die Nummer Eins. Aber welche Rolle spielt Thomas Gottschalk privat? Sein Sohn Roman, 21, erzählt im stern: "Wenn meine Mutter mal was sagt, dann spurt mein Vater auch." Im exklusiven Doppel-Interview sprechen Thomas Gottschalk und sein Sohn über das bisher streng abgeschirmte Leben der Familie in Malibu, kalifornische College-Girls und Liebeskummer.

Gottschalk erzählt im stern, er versuche seinem Sohn gerade über die gescheiterte erste Liebe hinweg zu helfen: "Er war überzeugt, das die Erste auch gleich die Richtige ist. Meine Frau war auch ganz begeistert von ihr, wahrscheinlich weil sie ein bisschen so aussah wie sie selbst vor 30 Jahren. Mich hat sie mehr an die Feldbusch erinnert.”

In der Familie sei man sich nicht so sicher, ob eine amerikanische Schwiegertochter unbedingt richtig sei. Thomas Gottschalk im stern: "Es gibt diesen kalifornischen Typ. Vor allem in Beverly Hills, aber auch in Malibu, da laufen schon ein paar schwer gestörte Exemplare rum. Diese College-Girls mit ihrem ,oh my God...it was like...oh my God!‘ Da kriege ich Krämpfe. Lauter reiche, schön operierte Dumpfbacken."

Hart ins Gericht ging der Showmaster auch mit Rap-Musikern: "Diese Typen sind doch alle wie die kleinen Kinder. Verdienen einen Haufen Kohle, singen aber dauernd, wie schlecht es ihnen geht. Alle sind sie gequälte Kreaturen mit einer verpfuschten Kindheit, aber vom ersten Geld kaufen sie sich dann einen Bentley und einen weißen Pelzmantel, nur um Ketchup-Flecken draufzumachen."

Roman Gottschalk, der in Kalifornien Politik studiert, findet die langen Haare und verrückten Outfits seines Vaters trotz dessen Alters nicht peinlich. "Er sieht in seinen Sachen zwar manchmal komisch aus, aber nie dämlich."

Zu der im August erscheinenden Gottschalk-Biografie von Gert Heidenreich sagte der TV-Star, für ihn sei der Autor immer der intellektuelle Anti-Typ gewesen. "Aber er ist ein Mann von Anstand und Kultur. Und der ist mir lieber als ein dahergelaufender Boulevardjournalist, der eine Friseuse aus den Büschen zerrt und die Geschichte daran aufbaut, dass die sagt: Der Gottschalk hat mir auch mal in den Hintern gezwickt." Darum habe er zugestimmt. "Das, was da drin steht, ist sicher nicht mein Leben, wie ich es sehe. Es ist das Buch von Gert Heidenreich, wie er den Gottschalk und das Fernsehen in Deutschland sieht."

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