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stern-Gespräch mit Dieter Hallervorden: Ein Pflegeheim ist keine Alternative

Mit 78 Jahren darf man schon darüber nachdenken, was passiert, wenn man pflegebedürftig wird. Dieter Hallervorden sträubt sich. Ein stern-Gespräch über Didi, "Die Wühlmäuse" und Marathonlaufen.

Dieter Hallervorden möchte nicht auf sein Image aus der Zeit seiner Klamauk-Serie "Nonstop Nonsens" reduziert werden: "Didi war eine Kunstfigur. Ein Tollpatsch im Taumeltanz zwischen Fettnäpfchen. Didi hat mit Hallervorden nichts zu tun", sagt Hallervorden im neuen stern. Er habe Didi nur erfunden, um sein Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse" fortführen zu können.

Exklusiver Teaser: "Sein letztes Rennen": Der andere Dieter Hallervorden

Sein letztes Rennen

In diesem Herbst feiert Hallervorden sein Comeback als Kino-Schauspieler. In Kilian Riedhofs Film "Sein letztes Rennen" (Start: 10.10.) spielt der 78-Jährige einen ehemaligen Marathon-Olympiasieger, der mit seiner Frau in ein Altersheim muss, sich aber mit der Alltagsroutine dort nicht abfinden möchte. So trainiert er noch einmal für den Berlin-Marathon.

Hallervorden empfindet Sympathie für die Rebellion seiner Figur. Der Schauspieler sagte dem stern, er selbst versuche, erst gar nicht an die Zeit zu denken, in der er Pflege benötigen könnte. "Ich würde eher aufhören zu essen, als mich in solch ein Heim zu begeben", so Hallervorden.

Stephan Maus