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Komponist und Pulitzer-Preis-Gewinner: Elliott Carter mit 103 Jahren verstorben

Er komponierte 158 Werke, darunter die Streichquartette Nr. 1 bis 4 und die Oper "What next". Nun ist Elliott Carter mit 103 Jahren gestorben.

Der Avantgarde-Komponist Elliott Carter ist tot. Der zweifache Gewinner des Pulitzer-Preises starb im Alter von 103 Jahren in New York, wie sein Musikverlag Boosey & Hawkes mitteilte. Carter komponierte 158 Werke, darunter die Streichquartette Nr. 1 bis 4 und die Oper "What next". Der Komponist, der 1908 in New York geboren wurde, hinterlässt einen Sohn, David, und einen Enkel.

"Die große Bandbreite und Vielfalt seiner Musik" habe zahllose Komponisten weltweit beeinflusst und werde dies auch weiterhin tun, teilte der Verlag mit. Carter hatte an der Harvard-Universität und in New York sowie in Paris studiert. Den Pulitzer-Preis für Musik gewann er in den Jahren 1960 und 1973. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehört auch der deutsche Ernst-von-Siemens-Musikpreis.

kave/AFP / AFP
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