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"Korea's Got Talent" Vollwaise, arbeitslos, aber eine Stimme wie ein Gott


Vor fünf Jahren rührte der Koreaner Sungbong Choi die Jury und das Publikum von "Korea's Got Talent" zu Tränen – zunächst wegen seines Schicksals, dann durch seine unglaubliche Stimme. Nun meldet sich der junge Mann erneut zu Wort.

Obdachlos, Waise, arbeitslos - sein Leben lang hat sich der Koreaner Sungbong Choi allein durchs Leben schlagen müssen. Nachdem er im Alter von drei Jahren in einem Waisenhaus abgegeben worden war, türmte er von dort bereits als Fünfjähriger, weil er so schlecht behandelt und auch geschlagen wurde. Er lernte, für sich selbst zu sorgen, verkaufte Kaugummi auf der Straße und lebte auch dort.

Im Jahr 2011 bekam er dann die Gelegenheit zu zeigen, was er kann. Er durfte bei "Korea's Got Talent" auftreten. Schüchtern und ohne das Gesicht zu verziehen beantwortet Choi die Fragen der Jurorin, erzählt, er sei kein Sänger und singe nur, weil es ihm Freude mache. Dann geht es los, Choi beginnt – und präsentiert eine Stimme wie ein ausgebildeter Bariton. 

Man kennt ähnliche Überraschungen auch von Paul Potts und Susan Boyle, die bei "Britain's Got Talent" für Staunen sorgten. Während es um Potts ruhig geworden ist, berichtete die "Daily Mail", dass Boyle die erfolgreichste Talentshow-Teilnehmerin aller Zeiten und aktuell zwölf Millionen britische Pfund schwer sei. 

Choi versucht ebenfalls, seinen Fernsehauftritt als Wendepunkt in seinem Leben zu nutzen. Er hat ein Buch geschrieben, das nun ins Englische übersetzt worden ist: "Singing is My Life". Darin erzählt er seine Geschichte: "Erinnerungen an meine Reise von der Obdachlosigkeit zu Ruhm".

"Korea's Got Talent": Vollwaise, arbeitslos, aber eine Stimme wie ein Gott
bal

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