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TV-Kritik

"Sing meinen Song": Headbangen mit der Metal-Queen: Diese Musik tat gar nicht weh

Sie spielt in gigantischen Arenen und fernen Ländern, doch in Deutschland kennt sie fast keiner. "Sing meinen Song" stellte diesmal das Werk von Metal-Sängerin Jennifer Haben vor - und schonte die Ohren der Zuschauer.

"Sing meinen Song"

Wincent Weiss, Milow, Johannes Oerding, Jeanette Biedermann, Alvaro Soler und Michael Patrick Kelly stimmen sich auf die neue Folge von "Sing meinen Song" ein, in der das Werk von Jennifer Haben (r.v.r.) im Mittelpunkt stand.

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Die sechste war die kniffligste Folge der diesjährigen Staffel von "Sing meinen Song". Denn erstmals in der Geschichte der Gesangsshow stand Metal im Mittelpunkt - eine Musikrichtung, um die ein Großteil der Zuschauer einen Bogen macht. Dazu war Sängerin Jennifer Haben dem breiten Publikum bislang völlig unbekannt. Gleich zwei Schwierigkeiten, die in dieser Sendung elegant gelöst wurden.

Was vor allem daran lag, dass es Jeanette Biedermann, Milow, Alvaro Soler, Michael Patrick Kelly, Wincent Weiss und Johannes Oerding schafften, die fremden Vorlagen in ihren eigenen musikalischen Stil zu übersetzen. Ein gutes Beispiel dafür war Alvaro Soler, der dem Metal-Song "A million light years" eine gewaltige Infusion Latin verpasste und damit die Damen in der Runde zum Tanzen brachte. 

Michael Patrick Kelly überraschte mit dem Bekenntnis, früher für Grunge-Bands geschwärmt zu haben und spielte "Unbroken" im 90er-Jahre-Rock. Milow wiederum spielte "Songs of Love and Death" als entspannte Folk-Pop-Nummer - ganz so, als sei der Song nie anders gedacht gewesen.

"Sing meinen Song" präsentiert erstmals eine Metal-Künstlerin

 So blieb der Abend erstaunlich frei von schweren Gitarren und doppelter Bassdrum. Dafür brachte Jennifer Haben ihren Musikerkollegen bei, wie man richtig sein Haar schüttelt: Headbangen müsse man vor allem aus dem Rücken heraus.

Viel wilder wurde es an dem Abend aber nicht mehr. "Ich bin gar nicht so lieb, wie ich aussehe", hatte Jennifer Haben zwar zu Beginn der Sendung gesagt und damit Hoffnungen geweckt, sie von einer anderen Seite kennenzulernen. Doch es blieb bei der vollmundigen Ankündigung. Nicht einmal mit wilden Geschichten aus der Welt der Heavy-Metal-Szene konnte die 23-jährige Saarländerin aufwarten. Jennifer Haben ist eben doch einfach nur nett.

Jennifer Haben und die Familie

Und ein Familienmensch dazu. Auch im fernen Südafrika war ihre Familie in Gedanken immer anwesend. Sie schilderte, wie sie von ihrer Mutter gefördert wurde. Dass sie durch ihren Bruder in Verbindung mit Metal kam - er hatte ihr Musik der Band Evanescence vorgespielt. Und sie erzählte noch einmal die Geschichte, wie sie bei einem vom Kinderkanal ausgetragenen Wettbewerb "Die beste Stimme" teilnahm und von Jeanette Biedermann gecoacht wurde.

Nun bekam Jennifer die Chance, sich zu revanchieren. Sie verlieh ihrer einstigen Mentorin die Auszeichnung für die beste Performance des Abends. Die hatte zwar ihren Song "In the Shadows" durch die Hinzunahme von Handclaps und Synthesizern völlig entfremdet und in eine 80er-Jahre-Popnummer verwandelt. Doch die Metal-Sängerin weiß eben, was sich gehört und zollte ihrer ehemaligen Mentorin noch einmal Tribut. Auch das: wirklich nett.

"Sing meinen Song"
che
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(