„Germany's Next Topmodel“
„Gas geben und geil sein“ – Formel-1-Laufsteg wird zur Stolperfalle

GNTM 2026: Kandidatin Lola auf dem Laufsteg
GNTM 2026: Kandidatin Lola auf dem Laufsteg
© Daniel Graf / ProSieben
Die GNTM-Kandidatinnen müssen sich bei verschiedenen Castings und auf einem rotierenden Laufsteg beweisen. Drei Frauen schickt Heidi Klum ohne Foto nach Hause.
  • GNTM 2026, Folge 8
  • Es sind noch 19 Kandidatinnen dabei

GNTM 2026: Was ist passiert?

Nach den Männern absolvieren auch die GNTM-Kandidatinnen verschiedene Castings. Zum Auftakt geht’s in den Showroom von Kaviar Gauche. Das Berliner Label ist für seine hochwertige Brautmode bekannt. „Wir suchen jemanden, der eine ganz besondere Ausstrahlung hat, stark und selbstbewusst ist“, sagt Designerin Johanna Kühl. Vier Frauen – Bianca, Daphne, Marlene und Nana – kommen in die engere Auswahl. Am Ende geht der Job an Daphne. Die 24-Jährige freut sich, dass sie als erstes Curvy-Model die Mode von Kaviar Gauche präsentieren darf.

Anschließend wird’s sportlich: Der Handballverein Füchse Berlin sucht ein Model für eine neue Kampagne. Die Verantwortlichen entscheiden sich für die 22-jährige Anna. Designer Dawid Tomaszewski hat mit Luis bereits einen GNTM-Kandidaten ausgewählt, nun möchte er noch zwei Frauen für sein Shooting haben. Auch hier kommen vier Kandidatinnen in die engere Auswahl – Marlene und Julia können den Designer überzeugen und ergattern den Auftrag. Einen weiteren Job sichert sich Marlene beim Casting für das Magazin „Sleek“. Daphne und Aurélie werden für eine Bademoden-Kampagne der Zeitschrift „Sports Illustrated“ gebucht und auch Nana geht nicht leer aus. Sie wird von Designerin Esther Perbandt für ein Schmuck-Shooting engagiert.

GNTM 2026: Anika, Marlene, Aurélie und Julia (v. l. n. r.) beim Casting für Designer Dawid Tomaszewski
GNTM 2026: Anika, Marlene, Aurélie und Julia (v. l. n. r.) beim Casting für Designer Dawid Tomaszewski
© Andre Kowalski / ProSieben

Aufreger der Woche

GNTM-Fans wissen: Wer an der Show teilnimmt, muss sein privates Handy abgeben. Um zu den Castings an verschiedenen Orten in Berlin zu gelangen, werden den Frauen fünf Handys gestellt, damit sie sich orientieren und Fahrpläne checken können. Doch Kandidatin Kim passiert ein Fauxpas. Sie gibt die falsche Postleitzahl ein und führt ihre Mitstreiterinnen somit in eine völlig falsche Richtung. „Ich habe mich da ganz auf die Berliner verlassen. Wir haben drei Leute, die aus Berlin kommen. Die werden sich schon auskennen“, sagt Anika.

Als der Fehler bemerkt wird, ist klar: Zum nächsten Casting schaffen es die Frauen keinesfalls mehr pünktlich. Bianca, Julia und Lara springen deshalb kurzerhand in ein Taxi. Die Aktion sorgt in der Gruppe für schlechte Stimmung. Es sei egoistisch, unhöflich und enttäuschend, finden die anderen. „Das zeigt, dass man kein Teamplayer ist, sondern selbstsüchtig“, urteilt Nana. Doch Bianca ist sich keiner Schuld bewusst. „Jeder will diesen Job haben. Meine Priorität ist, so schnell wie möglich anzukommen“, sagt sie. Während die Taxifahrerinnen halbwegs pünktlich zum Kunden kommen, hat der Rest der Gruppe eine Stunde Verspätung.

Der Gastjuror

Designer Jeremy Scott war schon mehrfach bei „Germany’s Next Topmodel“ zu Gast. Der Amerikaner ist bekannt für seine verrückten Kreationen und arbeitete unter anderem für die italienische Luxusmarke Moschino. Gemeinsam mit Heidi Klum beurteilt er, wie sich die Kandidatinnen auf dem Laufsteg schlagen. Vorab hat er folgenden Rat: „Seid stark und selbstbewusst. Egal, was passiert, bleibt gelassen. Fallt nicht aus der Rolle.“ Dass das leichter gesagt als getan ist, zeigt sich bei der Entscheidung.

Wer muss gehen?

Die Kandidatinnen erwartet ein rotierender Laufsteg mit mehreren Bahnen. In der Mitte steht ein echtes Formel-1-Auto. Dort sollen die Frauen posieren und den Helm abnehmen, den sie zu ihren Outfits tragen. Die Drehscheibe wird für viele zur Herausforderung: Sie stolpern, verlieren das Gleichgewicht oder laufen in die falsche Richtung. „Sie ist wie ein kleines Reh, das gerade laufen lernt“, sagt Jeremy Scott über den Auftritt von Marlene. Die Posen von Kim kritisiert er mit den Worten: „Es war, als würde sie Fliegen verscheuchen.“ Und als Julia sich nonstop von einem Bein aufs andere bewegt, kommentiert Heidi Klum: „Das ist ja kein Lambada-Tanz.“

Nur Bianca, Aurélie und Anna liefern in den Augen von Klum und Scott eine hervorragende Leistung ab. Für Dilara, Marie und Stella ist die Reise bei „Germany’s Next Topmodel“ zu Ende. Heidi Klum schickt die drei Frauen ohne Foto nach Hause. Über Stella sagt Jeremy Scott: „Sie ist noch nicht bereit. Steck sie zurück in den Ofen und lass sie noch ein bisschen länger backen.“

Klum-Spruch der Woche

„Viele waren überfordert. Sie haben den Helm runtergemacht und dann hast du schon das Doppelkinn gesehen.“ (Heidi Klum bei der Entscheidung)

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