Mit der vorletzten Doppelfolge biegt "Kampf der RealityAllstars" (20:15 Uhr bei RTLzwei und bei RTL+) auf die Zielgerade ein. Doch bevor die letzten zehn Stars feststehen, muss noch einer gehen. Wer das ist, wird sofort in einem Spiel ermittelt. Die Promis müssen in direkten Duellen antreten. Wer gegen wen, das dürfen sie selber entscheiden.
Obwohl die Produktion klar kommuniziert, dass man seinen direkten Kontrahenten eliminieren kann, bilden fast nur befreundete Kandidaten untereinander Teams. Mit Maurice Dziwak (27) und Sandy Fähse (41) gehen nur zwei erklärte Feinde in den Clinch.
Elsa schmeißt versehentlich Teamkollegen raus
Bei jedem Duo müssen nun beide Parteien einen Teil ihrer Gage einsetzen. Wer mehr Geld riskiert als sein Kontrahent, gewinnt. Bei jedem Paar gibt es also einen Gewinner und einen Verlierer. Doch nur ein Allstar muss die Sala verlassen: Bei dem Paar mit der größten Differenz zwischen den Geboten muss der Star mit der niedrigeren Summe gehen.
Da bis auf Sandy und Maurice nur freundlich gesinnte Promis ein Paar gebildet haben, können sie das Spiel locker unterlaufen. Sie bieten einfach dasselbe Geld. Maurice und Sandy belauern sich, schreiben beide geheim eine Zahl auf. Wie sich später zeigt, hat Sandy mehr geboten.
Doch Maurice hat Glück. Denn Elsa Latifaj (20) hat mal wieder das Spiel missverstanden. Während ihr Teamkollege Gino Bormann (38) 3,99 Euro aufschreibt, notiert sie 100 Euro. Ohne es zu wollen, schmeißt sie also Gino aus der Allstar-Staffel. Der ist selbst schuld, schließlich hat er Elsa als Spielpartnerin ausgesucht, weil er sie für die schwächste Konkurrentin hielt.
Wer ist der reichste Realitystar?
Die letzten zehn Allstars müssen an der "Wand der Wahrheit" einschätzen, wen die Zuschauer als reichsten unter ihnen einschätzen. Die Stars rechnen sich dabei ärmer, als sie eigentlich sind. Keiner will ganz vorne landen, nicht nur, weil dem ersten oder letzten an der Wand meist Unheil droht. Doch diesmal trifft die Strafe alle Stars. Alle bis auf Sam Dylan. Den haben die Promis korrekt auf Rang zwei gesehen. Reichster Star ist laut dem Publikum Kader Loth (53), während die Kandidaten selbst auf Matthias Mangiapane (42) tippten.
Zur Strafe müssen alle Stars bis auf Sam die Nacht über einen Sendemast und eine Satellitenantenne hochhalten. Keine echten natürlich. Die Promis einigen sich auf Zweierschichten, die jeweils zwei Stunden ausharren. Nur Sarah Knappik (39) drückt sich und geht früher als abgesprochen ins Bett. Wie lange sie die Stellung hielt, darüber kursieren unterschiedliche Zahlen. Sie reichen von einer Stunde bis zu zehn Minuten. Erst später enthüllt Moderatorin Arabella Kiesbauer (57), dass Sarah K. immerhin 1:50 Stunden durchhielt, also nur um zehn Minuten betrog.
Diese Stars sind safe in letzter "Stunde der Wahrheit"
Vor der letzten "Stunde der Wahrheit" können sich die Allstars noch Safety-Tickets erspielen. "Wetten wer nicht", lautet der Name des Spiels. Es besteht aus fünf kleineren Challenges. Vor jeder Runde müssen die Stars wetten, wer diese Aufgabe nicht schafft.
Wer die meisten Stimmen bekommt, muss ran. Versagt er, kommt er auf die Nominierungsliste. Schafft er es wider Erwarten, darf er einen Kollegen nominieren, der gegen ihn gewettet hatte. Sarah stellt sich wieder quer. Sie traut sich nicht zu, als menschliche Bowlingkugel auf einer rutschigen Fläche Pins abzuräumen. Sie kneift. Matthias bewältigt danach seine Aufgabe, bei einem Ekelgetränk ein Pokerface zu bewahren. Er setzt Sandy auf die Strafbank. Kader ertastet erfolgreich die Gesichter ihrer Mitstreiter und nominiert Elsa.
Maurice scheitert daran, Würfelzucker auf seinem Kopf durch einen Parcours zu balancieren. Und Kader versagt bei ihrer zweiten Aufgabe. Diesmal musste sie einen philosophischen Text unfallfrei vorlesen.
Fünf von zehn Allstars stehen in der "Stunde der Wahrheit" also zur Rauswahl. Sarah, Sandy, Elsa, Maurice und Kader. Schnell kristallisiert sich ein Zweikampf heraus. Sarah unter anderem wegen ihres nächtlichen Arbeitszeitbetrugs, und Sandy, der schon seit mehreren Folgen auf der Abschussliste steht.
Letztlich fängt sich Sandy die meisten Münzen ein. Weil er der stärkste Konkurrent ist, lautet der Tenor. Der ehemalige "Berlin - Tag & Nacht"-Darsteller verabschiedet sich mit einem sicher nicht nur nett gemeinten Tipp. Er empfiehlt den Stars, eine Therapie zu machen.