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Fünf Radiowecker im Test: Für einen sanften Start in den Tag

Radiowecker Test: Fünf Geräte
Dem stern-Radiowecker-Test stellen sich fünf Geräte. Am Ende setzt sich ein Radiowecker durch
© Karl Lüdecke / stern
Der große stern-Radiowecker-Test 2026: Viele Menschen brauchen einen Radiowecker, der sie pünktlich, aber ohne schrille Töne aus dem Bett holt. stern testet beliebte Modelle.

Dem Smartphone zum Trotz sind reale Wecker noch immer gefragt. Insbesondere Radiowecker haben Bestseller-Potenzial in einem weiterhin wachsenden Markt. Was aber können die Geräte, was das Handy und der „normale“ Wecker nicht können? Der große Radiowecker-Test gibt Antworten. Sie fallen je nach Gerät unterschiedlich aus, eines jedoch war allen Testgeräten gemein: Sie haben uns gefühlvoll aus dem Schlaf geholt.

Radiowecker-Test: Diese Geräte haben wir getestet

Diese Radiowecker sind auch einen Klick wert

Folgende Radiowecker haben wir nicht selbst getestet. Sie sind uns aber bei der Recherche aufgefallen und wir möchten sie an dieser Stelle auch kurz vorstellen:

Fazit: Diese Radiowecker überzeugen im Test

Die gängigen Radiowecker haben ähnliche Funktionen: Es gibt zwei Alarme, die sich auf einmalig oder täglich beziehungsweise auf den Weckruf an Werktagen oder Wochenenden einstellen lassen. Alle Wecker im Test verfügen zudem über eine Schlummerfunktion, Snooze genannt, und eine Abschaltfunktion, die als Sleep bezeichnet wird. Diese Abschaltautomatik ermöglicht es uns, mit Radioklängen einzuschlafen. Das Gerät versetzt sich dann nach einer zuvor festgelegten Zeit in den Stand-by-Modus.

Als Sieger für das Gesamtpaket ging der DTR 6000 X von Grundig aus dem großen stern-Test hervor. Der Radiowecker bringt den größten Funktionsumfang mit, sowohl in Bezug auf die Audioquellen als auch bei den Anschlüssen und Klangfarben – und das alles zu einem erstaunlich guten Preis. Den Preis-Leistungs-Sieg sichert sich das Technisat Digitalradio 51. Dieser Radiowecker punktet mit seinem klaren Digital-Empfang über DAB+, vielen Helligkeitsstufen und einer batterielosen Gangreserve bei Stromausfall.

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

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Über den Tester

Nur rund sieben Prozent aller Menschen sind echte Frühaufsteher, sogenannte Lerchen. Ich darf mich also als Teil einer soliden Mehrheit fühlen. Geht am Morgen der Wecker los, treffe ich die Snooze-Taste inzwischen sogar im Tiefschlaf. Tatsächlich habe ich vor dem großen stern-Radiowecker-Test einen „klassischen“ Wecker genutzt; also ein Modell, das so lange piept, bis es unerträglich wird. Die Radiowecker waren da deutlich charmanter und sind mir eigentlich auch weit näher. Ich habe selbst jahrelange für den Hörfunk gearbeitet, da war das morgendliche Hören im Grunde Pflicht. In Kombination mit einer durch viele Tests gewachsene Affinität zur Technik sind Radiowecker also eine echtes Traumthema für mich. 
Weitere Informationen über Karl Lüdecke

Radiowecker-Test: Vergleichstabelle

Preis
Testsieger
Grundig DTR 6000 X
Grundig DTR 6000 X*
1.
Teufel Radio One Hifi-Wecker
Teufel Radio One Hifi-Wecker*
2.
Preis-Leistungs-Sieger
TechniSat DIGITRADIO 51
TechniSat DIGITRADIO 51*
3.
Philips Audio TAR3306 Wecker
Philips Audio TAR3306 Wecker*
4.
JBL Horizon 3 Radiowecker
JBL Horizon 3 Radiowecker*
5.
nicht in der Wertung
Sony XDR-C1DBP Uhrenradio
Sony XDR-C1DBP Uhrenradio*
6.
nicht in der Wertung
iTOMA 728 Radiowecker
iTOMA 728 Radiowecker*
7.
nicht in der Wertung
BLAUPUNKT CLRD40 Radiowecker
BLAUPUNKT CLRD40 Radiowecker*
8.
nicht in der Wertung
August MB420 Radio
August MB420 Radio*
9.
nicht in der Wertung
Pure Moment Radiowecker
Pure Moment Radiowecker*
10.
Zum Anbieter
ab € 129,99
ab € 55,00
ab € 26,99
ab € 128,90
ab € 89,99
ab € 44,99
Zum Anbieter
ab € 57,76
ab € 103,04
Bewertung
Empfang DAB+ / UKW / Internet DAB+ / UKW DAB+ / UKW UKW DAB+ / UKW DAB+ / UKW DAB+ / UKW DAB+ / UKW DAB+ / UKW DAB+ / UKW
Bluetooth
Nettogewicht in g * 2000 780 436 296 780 560 650 610 1088 825
Maße (BxHxT) in mm * 235 x 129 x 135 240 x 90 x 80 149 x 49 x 126 186 x 96 x 65 209 x 137 x 83 101 x 101 x 101 156 x 91 x 60 170 x 102 x 102 225 x 116 x 135 155 x 115 x 85
Farben * Schwarz, Weiß, Eiche Schwarz, Hellgrau Anthrazit Schwarz Schwarz, Grau Schwarz weiß Schwarz, Weiß Schwarz, Hellbraun Baumwollweiß, Kaffee-Schwarz
Lautsprecher in W * 28 mit Subwoofer / Stereo 20 / Stereo 1,5 / Mono 1 / Mono 10 / Stereo 15 k.A. 6 5 5
Batterie (bei Stromausfall) * Ja nein (aber Gangreserve) nein (aber Gangreserve) Ja Ja ja k.A. Ja Nein Ja
Display & Helligkeit TFT mit 3 Helligkeitsstufen LCD, dimmbar LCD, 9 Helligkeitsstufen LCD, 3 Helligkeitsstufen LCD, stufenlos dimmbar LCD, 4 Helligkeitsstufen LCD, dimmbar LCD, mehrere Helligkeitsstufen LCD, 3 Helligkeitsstufen LCD, dimmbar
Programmspeicher 2 x 40 2 x 3 2 x 2 20 5 2 x 5 2 x 20 2 x 60 2 x 30 2 x 10
Kopfhöreranschluss
USB Ja Ja Nein Nein Ja, + USB-C Ja Ja Ja, + USB-C Ja Nein
Bedienung via App
Sleep-Timer-Funktion Ja (15/30/45/60 min) Ja (15/30/45/60/90 min) Ja (15/30/60/90 min) Ja (15/30/60/90/120 min) Ja (15/30/45 min) Ja Ja Ja Ja Ja
Snooze-Funktion (Schlummern) Ja (5/10/15/30 min) Ja (5 bis 15 min) Ja (5/10/15/30 min) Ja (9 min) Ja (10 min) Ja Ja Ja Ja Ja
Wecklautstärke ansteigend ansteigend ansteigend ansteigend regelbar ansteigend ansteigend regelbar regelbar ansteigend und regelbar
Alarme 2 2 2 2 2 (weitere via App) 2 2 2 2 4
Zusatzinfos über RDS
Automatische Zeitsynchronisation Ja Ja Ja Nein Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Automatischer Sendersuchlauf Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Erhältlich bei
129,99 €
139,99 €
-20%
55,00 €
69,00 €
64,99 €
62,99 €
64,99 €
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-18%
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32,99 €
26,99 €
33,68 €
-8%
128,90 €
139,99 €
128,90 €
169,99 €
-7%
89,99 €
96,60 €
92,99 €
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-15%
57,76 €
67,95 €
-14%
103,04 €
119,99 €
119,99 €

* Herstellerangabe

So haben wir die Testprodukte ausgewählt

Das waren die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Radiowecker für den stern-Test:

  • Bekannte Hersteller: Wir haben Produkte gewählt, die eine möglichst weite Verbreitung im Markt haben, respektive Hersteller gewählt, die Verbrauchern geläufig sind.
  • Produktauswahl: Wir haben darauf geachtet, dass Radiowecker unterschiedlicher Preisklassen zum Test gehören. Wir haben gezielt Geräte mit interessanten Zusatzfunktionen aufgenommen.
  • Verfügbarkeit in vertrauenswürdigen Online-Shops: Natürlich sollten die Testprodukte in relevanten Onlineshops zu marktüblichen Preisen erhältlich sein.
  • Alltagstauglichkeit: Wir haben Geräte gewählt, die Sie idealerweise auspacken und sofort damit loslegen können.

So haben wir getestet

Radiowecker haben ihren Platz meist auf unserem Nachttisch und müssen deshalb außer funktionalen auch ästhetischen Ansprüchen genügen. Im ersten Schritt des Tests ging es uns daher um die Äußerlichkeiten: Verarbeitung und Inbetriebnahme.

Im nächsten Schritt rückte die Bedienung in den Mittelpunkt. Wie einfach ist es, die Radiosender oder die Alarme einzustellen? Gibt es Bluetooth oder eine App? Funktioniert alles wie gewünscht und sind die Geräte in ihrer Programmierung alltagstauglich? Um das zu erfahren, haben wir uns durch die Menüs gehangelt und viele Knöpfe gedrückt. Wir sind mit den Testgeräten schlafen gegangen und morgens mit ihnen aufgewacht. Die Anforderungen waren dabei immer dieselben: In der Nacht durften die Geräte weder blenden noch Geräusche machen. Sie sollen uns schließlich wecken, nicht wachhalten. Am Morgen ging es hingegen um den Klang und damit um die Kunst, das Wecken so sanft wie möglich zu gestalten, Schlummerfunktion inklusive. 

1. Testsieger mit Allround-Qualitäten: Grundig DTR 6000 X

Der erste Eindruck: Der Grundig DTR 6000 X ist für ein Internetradio mit DAB+, UKW, Spotify, Bluetooth und mehreren Eingängen zum Empfang von Audiodateien relativ klein, als Radiowecker jedoch ausgesprochen groß. Das Gerät benötigt einen Standplatz von mindestens 235 x 135 mm und fordert damit den Löwenanteil der Fläche des Nachttisches ein, kann diese Ansprüche aber auch begründen. Immerhin geht es um ein All-in-one-Radio mit Subwoofer und 28 Watt Leistung. Aber eines nach dem anderen. Das DTR 6000 X macht beim Auspacken einen sehr soliden Eindruck. Unsere Version des mehr als zwei Kilo schweren Kompaktgeräts ist weiß, an der Vorderseite glänzend, oben und an den Seiten matt mit einer angerauten Struktur. Links und rechts sitzen große, runde Lautsprecher hinter silbernen Metallgittern, obenauf ist es ein eckiger Subwoofer. Das Display an der Frontseite ist relativ klein, zeigt aber selbst farbige Cover an. Unter dem Display und dem Grundig-Logo sitzt mittig ein Drehrad als zentrales Bedienelement. Sechs weitere Tasten umrahmen es. Da wir im Karton neben dem Gerät, dem Netzstecker, der Bedienungsanleitung und einem Audiokabel auch eine Fernbedienung nebst Batterien finden, bleiben die silbernen Tasten am Gerät während des Tests blitzeblank. Fast alles erledigen wir bequemer mit der klassisch aufgebauten Fernbedienung: Mode, Menü, Alarme und Zusatzdienste wie der Equalizer – alles ist angenehm selbsterklärend.

Grundig DTR 6000 X
Grundig DTR 6000 X*

Batterien für den Radiowecker selbst gibt es im Karton übrigens nicht, was zugleich den größten Nachteil offenbart: Das DTR 6000 X hat keine Notstromversorgung. Fällt der Strom aus, stellt auch der Wecker seinen Dienst ein, mag der Termin am nächsten Tag auch noch so wichtig sein. Auch die Rückseite des DTR 6000 X ist einen Blick wert, nicht zuletzt, weil sich hier der Hauptschalter befindet. Wir hatten ihn zunächst übersehen, nicht zuletzt, weil die Vorderseite eine Power-Taste für den Stand-by-Betrieb bietet. Die Rückseite, eine silberne Metallplatte, ist auch Heimat der Teleskop-Antenne und mehrerer Anschlüsse: DC In, AUX In, USB und Audiobuchse. Den USB-C-Standard unterstützt das Gerät nicht, immerhin gibt es kostengünstige winzige Adapter, die an der Geräte-Rückseite gar nicht auffallen. 

Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten:

  • Internetradio
  • Fernbedienung
  • Equalizer
  • Podcasts und Spotify Connect
  • USB-Port zum Laden und zur Wiedergabe von MP3-Dateien 

Vor dem Wecken: Da es zusätzlich zu DAB+ und UKW auch ein Internetradio gibt, müssen Sie sich einmalig die Mühe machen, den Netzwerkschlüssel einzugeben. Die Einstellung der Sender funktioniert unabhängig von der Quelle wie von selbst. Wer will, kann aber auch manuell vorgehen. Uns bleibt die Aufgabe, unsere Favoriten zu speichern: für die bequeme Bedienung am Tag, aber auch, um die Sender für den Wecker nutzen zu können. Für die Spotify-Verbindung spielen wir auf dem Handy einfach einen Song über den Dienst ab und drücken das kleine Gerätesymbol, über das wir den im Netzwerk eingebundenen Grundig DTR 6000 X auswählen.

Radiowecker Test: Grundig DTR 6000 X
Dieser Radiowecker kann dank Fernbedienung auch ins Regal. Die Bedienung klappt per Fernbedienung
© Karl Lüdecke / stern

Weckfunktion: Der Radiowecker hat zwei Alarme, die sich jeweils auf vier Weck-Modi einstellen lassen: täglich, einmalig, Wochenende oder Wochentage. Es gibt einen Summer oder die Option, sich mit einem Radioprogramm oder Podcast wecken zu lassen, wahlweise per Internetradio, DAB+ oder UKW. Im Menü stellen wir die gewünschte Lautstärke ein. Der Weckton schwillt dann bis zum eingestellten Level an. 32 Stufen sind möglich, wir empfanden Stufe 8 schon als ziemlich laut. Das Wecken selbst hat bei uns perfekt funktioniert, mit einer Ausnahme: Gleich am ersten Tag hatten wir vergessen, die Alarmeinstellungen abschließend zu speichern. Unserem Empfinden nach könnte das Menü in diesem Punkt klarer sein. Das DTR 6000 X verfügt über einen Sleeptimer mit 15, 30, 45 und 60 Minuten Dauer und eine Schlummer-Funktion mit 5, 10, 15 und 30 Minuten großen Abstufungen. Wie lange wir schlummern wollen, können wir sogar spontan entscheiden. Jeder Tastendruck nach dem Klingeln erhöht die Dauer, bis das Maximum von 30 Minuten erreicht ist. Mit Ausnahme der Stand-by-Taste funktioniert das mit jeder beliebigen Taste.

Fazit: Das DTR 6000 X wirkt hochwertig und sehr stabil. Die Bedienung am Gerät leuchtet uns ein, wir ziehen aber die Fernbedienung vor. Vor allem, da wir das Gerät als Radiowecker nutzen möchten, aber der Platz auf dem Nachttisch nicht reicht. Das Grundig-Gerät überzeugt mit einem vollen Klang und bietet mit DAB+, dem Internetradio und Spotify viele Optionen zum Hören und damit auch fürs Wecken. UKW ist ebenfalls an Bord. Der Radiowecker hat uns mit seinem Leistungsumfang voll überzeugt, zum Testsieger macht ihn aber auch ein Blick auf das Preisschild. Mancherorts ist das Gerät schon für weniger als 100 Euro zu haben – viel Radio für wenig Geld. Nachteilig ist, dass Grundig auf eine Notstromversorgung verzichtet hat. Gerade bei ängstlichen Zeitgenossen könnte das, verständlicherweise, den Gang zur Konkurrenz nach sich ziehen.

2. Klangvolle Schönheit: Teufel Radio One

Der erste Eindruck: Wären wir auf der Suche nach dem besten Design, hätten wir unseren Sieger mit dem Radio One von Teufel schon gefunden. Die graue Stoffmembran mit ihren erhabenen, weißen Bedien-Icons und dem Teufel-Logo aus Metall an der Frontseite, dazu rutschfeste Füßchen und die im Boden versteckte Antenne: All das erweckt Vertrauen und wirkt sehr hochwertig. Auch das Gewicht zahlt auf die edle Anmutung ein. Das längliche Gerät mit seiner federnden Passivmembran an der Rückseite liegt schwer in der Hand. Wir freuen uns darauf, diesen Wecker in Betrieb zu nehmen. Netzkabel, eine mehrsprachige Kurzanleitung und ein kleiner Beutel mit zwei Ersatzfüßen finden sich im Karton. Los geht's. 

Teufel Radio One Hifi-Wecker
Teufel Radio One Hifi-Wecker*
129,99 €
139,99 €

Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten:

  • satter Stereo-Sound
  • passive Bassmembran an der Rückseite
  • vier designte Wecksounds: Boost, Yay Day, Berlin und Radiant
  • smart beleuchtetes Display 

Bedienung: Nach dem Einstecken des Netzkabels leuchtet hinter der Stoffmembran gut lesbar die blendendweiße Schrift auf. Das wohnlich versteckte Display ist erwacht, Datum und Uhrzeit stellt der Teufel in Sekundenbruchteilen automatisch ein. Die Menüsprache am Gerät ist Englisch, was wir leider auch nicht ändern dürfen. Aus unserer Sicht ein gravierendes Manko. Von Neugier getrieben drücken wir zunächst das DAB+-Icon an der Front, womit der automatische Sendersuchlauf startet. Der Raum füllt sich mit Musik. Es ist der satte Klang, der uns künftig am Morgen begrüßen wird. Die Messlatte für den Klang eines Radioweckers verschiebt sich weit nach oben. Das Radio One von Teufel verfügt über UKW, DAB+, Bluetooth und einen AUX-Anschluss. Hinzu kommen vier gespeicherte Wecktöne. An Freiwilligen, die uns morgens aus dem Schlaf holen, herrscht also kein Mangel. Sie reichen vom Radio über die Streamingdienste und die eigene Playlist bis hin zum Weckton „Berlin“ mit den nachempfundenen Glockenklängen der Berliner Gedächtniskirche. Da gibt es wenige Ausreden, die Decke noch einmal über die Ohren zu ziehen. 

Weckfunktion: Beim Wecken schwillt die Lautstärke auf die zuvor von uns ausgewählte Lautstärke an. Die Gefahr zu übertreiben, ist groß: 32 Lautstärkestufen – und spätestens ab Stufe 18 ist auch der Nachbar hellwach. Es gibt verschiedene Modi zum Wecken: 

  • für jeden Tag,
  • die Wochenenden,
  • Werktage,
  • für einen einmalig ausgewählten Zeitpunkt.
Radiowecker Test: Teufel Radio One
Der Radiowecker von Teufel vereint Ästhetik mit einem ausgezeichneten Klang
© Karl Lüdecke / stern

Das entspricht dem bewährten Standard, ebenso wie die zwei Alarme, die wir parallel einstellen. Wir verknüpfen sie einfach mit der gewünschten Quelle, zum Beispiel mit einem der drei gespeicherten Radioprogramme oder dem zuletzt gehörten Sender. Ebenfalls an Bord ist ein Sleeptimer. Er sorgt dafür, dass wir zum Einschlafen noch bis zu 90 Minuten Musik hören können, bevor sich der Radiowecker automatisch abschaltet. Fürs Erwachen am Morgen gibt es eine Schlummerfunktion, die wir auf fünf, acht, zehn oder 15 Minuten einstellen können. Es ist tatsächlich das Rundum-sorglos-Paket, ergänzt um einige Extras. Da wäre zum Beispiel der USB-Ladeport, der sich an der Rückseite befindet und unser Handy mit Strom versorgt, wenn sich das Gerät doch mal ins Schlafzimmer verirrt haben sollte. Als Einschränkung haben wir im Test empfunden, dass sich der Alarm nach 20 Minuten automatisch abschaltet. Plötzlich standen wir im Bad ohne Musik da. Eine Möglichkeit, den Zyklus zu verlängern, konnten wir nicht entdecken. Die Bedienung, die nach der Funktionsauswahl im Menü fast immer über das mittig angebrachte Drehrad läuft, ist sehr intuitiv. Es ist daher unwahrscheinlich, dass wir die Option nur übersehen haben. Da sich das Display beim Radio One hinter dem Stoffbezug versteckt, ist die Blendgefahr in angenehmer Weise minimiert. Die Helligkeit dürfen wir zudem in drei Stufen manuell regulieren beziehungsweise im Stand-by-Modus ganz abstellen. Alternativ gibt es eine Auto-Funktion, um die Lichtintensität automatisch an die Umgebung anzupassen. Sie schaltet in der Nacht auf die untere Stufe „Low“, womit die meisten Menschen gut zurechtkommen dürften. Eine praktische Besonderheit ist: Beim Radio One gibt es für die Notstromversorgung keine Batterie. Ein Flash-Speicher sorgt dafür, dass alle Einstellungen circa 24 Stunden gespeichert bleiben. Nach einem überstandenen Stromausfall klingelt am Morgen also dennoch der Wecker, ob man will oder nicht.

Fazit: Das Teufel Radio One ist ein stilvoller Radiowecker mit einem kraftvollen Klang, der auch als Bluetooth-Box dienen kann. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Design ideal für den Einsatz in Wohn- und Schlafräumen. Mit zwei Alarmen, Sleeptimer und Schlummerfunktion trägt er allen Wünschen Rechnung. Die Konnektivität über Bluetooth eröffnet die Möglichkeit, neben DAB+ und UKW auch andere Quellen zu nutzen. Die Bedienung haben wir als intuitiv empfunden. Alle Grundeinstellungen wie die Aktualisierung der Uhrzeit nimmt das Gerät automatisch vor. Dass die Menüführung nur in englischer Sprache angeboten wird, kostet das Gerät bei uns den Testsieg.

3. Kantiger Klassiker: Technisat Digitradio 51

Der erste Eindruck: „Willkommen bei Technisat“ huscht über den LCD-Bildschirm, als wir den Netzstecker ins flache Gehäuse stecken. Der kantige Radiowecker Technisat Digitradio 51 in klassischem Anthrazit wirkt schnörkellos und funktional, vielleicht sogar ein wenig „old school“. Neben Gerät und Netzstecker finden wir in der Schachtel eine recht umfangreiche deutsche Bedienungsanleitung. Nutzen werden wir sie später nur selten, denn vieles funktioniert selbsterklärend. 

TechniSat DIGITRADIO 51
TechniSat DIGITRADIO 51*
55,00 €
69,00 €
-20%
64,99 €
62,99 €
64,99 €
71,99 €

Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten:

  • UKW mit RDS
  • Kopfhöreranschluss
Radiowecker Test: Technisat Digitradio 51 DAB+
Der Radiowecker von Technisat kommt in klassischem Design daher
© Karl Lüdecke / stern

Bedienung: Kaum ist der Willkommensgruß erloschen, geht alles ganz schnell. Nachdem wir die Ein-/Stand-by-Taste gedrückt haben, startet der DAB+-Sendersuchlauf. Auch Uhrzeit und Datum stellt das Gerät automatisch ein. Ähnlich unkompliziert ist die Sendersuche auf UKW. Wir wechseln einfach per Tastendruck in den FM-Modus und drücken danach die mittig platzierten Auswahltasten. Das schmale, aber gut lesbare Display zeigt jetzt neben der Uhrzeit auch die Frequenz des jeweiligen Senders und den dazugehörenden RDS-Radiotext an, sofern der Sender diesen ausstrahlt. Bei DAB+ informiert ein Laufband etwa über den abgespielten Song oder den Interpreten. Vor dem eigentlichen Test der Weckfunktion speichern wir unsere Lieblingssender in Sekunden. Das liegt allerdings auch daran, dass wir nicht mehr als je zwei Sender für UKW und DAB+ hinterlegen dürfen. In diesem Punkt wäre eine Zugabe für manche Käufer wahrscheinlich wünschenswert. Für die meisten reichen zwei Senderspeicher aber letztlich aus, zumindest solange der Radiowecker nicht das heimische Radio ersetzen soll. Im letzten Schritt des Vorspiels prüfen wir die Helligkeit. Sie legen wir über die +/-Taste an der Rückseite des Radioweckers fest. Neun Stufen stehen zur Verfügung, auf der niedrigsten scheint der Wecker-Bildschirm gar nicht mehr in Betrieb zu sein. Besser lässt sich das nicht lösen. Die Suche nach der Helligkeitseinstellung fördert noch ein Extra zutage: einen Anschluss, um einen Kopfhörer zu betreiben. Das kann zum Beispiel praktisch sein, wenn man im Bett noch Musik hören, den Partner aber nicht stören möchte.  

Weckfunktion: Zum Wecken stehen zwei Alarme zur Verfügung, die wir einzeln programmieren können. Wir stellen die erste Weckzeit auf Montag bis Freitag ein und die andere gilt nur fürs Wochenende. Das dürfte eine der häufigen Nutzungen sein, sofern man am Samstag und Sonntag nicht ganz auf den Wecker verzichten kann. Mit der reinen Zeiteinstellung, also der Wahl zwischen „täglich“, „einmal“, „Wochenende“, „Werktage“, ist es aber noch nicht getan. Wir können uns anschließend entscheiden, wie lange der Wecker aktiv sein und ob als Quelle der Summer, UKW oder DAB+ dienen soll. Beim Wecken mit dem Radio haben wir zudem die Wahl, ob der zuletzt gehörte oder einer der beiden programmierten Sender abgespielt wird. Den Abschluss im Menü bildet die Wahl der Lautstärke, also des gewünschten Maximums. Der Weckton selbst ist ansteigend. Bei der Programmierung des Technisat Digitradio 51 DAB+ müssen wir jeden Schritt mit der Taste Select/Menü bestätigen. Die Auswahl selbst erfolgt über die beiden Pfeiltasten links und rechts davon. Das gilt für fast alle Funktionen, spätestens beim zweiten oder dritten Versuch machen wir es intuitiv richtig.  Auch mit der Verlässlichkeit gab es im Test keine Probleme. Ein Klangwunder ist das Technisat Digitalradio 51 DAB+ eher nicht. Wer einen Radiowecker sucht, der auch als Box dienen oder das Küchenradio ersetzen soll, muss sich bei der Konkurrenz umschauen. Die Radiowecker von Teufel und JBL machen es im Test eindrucksvoll vor. Für alle anderen ist das Technisat Digitalradio 51 DAB+ eine uneingeschränkte Kaufempfehlung

Radiowecker Test: Technisat Digitradio 51 DAB+ Knöpfe
Funktional, aber verlässlich und gut zu bedienen: Das Technisat Digitalradio 51 DAB+
© Karl Lüdecke / stern

Fazit: Das Technisat Digitalradio 51 DAB+ ist ein funktionaler Radiowecker, der sich schnell einstellen und intuitiv bedienen lässt. Das schmale Display ist gut lesbar und lässt sich vollständig abdunkeln. Mit seinen zwei Alarmen deckt der Wecker die Erfordernisse der meisten Nutzer ab. Der Radioempfang über DAB+ funktionierte im Test problemlos, bei UKW waren nach einigem Hin und Her mit der Antenne zumindest die programmierten Sender rauschfrei. Das Erwachen mit Musik empfanden wir auch dank des ansteigenden Tons als sehr angenehm. Endlich keine schrillen Pieptöne mehr!  

4. Überzeugender Minimalist: Philips Audio TAR3306/12 

Der erste Eindruck: Der TAR3306/12 von Philips ist ein reiner UKW-Wecker und ein echtes Leichtgewicht. Die kleine schwarze Box wiegt ohne Batterien nicht einmal 300 Gramm und damit unwesentlich mehr als ein Smartphone. In der Schachtel befinden sich neben dem Radiowecker noch ein Netzadapter und die grafische Kurzanleitung. Auch eine Wurfantenne ist vorhanden. Der dünne Draht ragt aus der Rückseite des Geräts. Um den Radiowecker in Betrieb zu nehmen, verbinden wir ihn mit dem Strom und ziehen die Schutzfolie vom Display, das die gesamte Frontseite einnimmt. Zwei AAA-Batterien, die nicht zum Lieferumfang gehören, haben wir bereitgelegt und setzen sie jetzt ein. Ohne sie würden beim Ziehen des Netzsteckers alle Einstellungen verloren gehen. Der TAR3306/12 ist bereit für den Test. 

Philips Audio TAR3306 Wecker
Philips Audio TAR3306 Wecker*
26,99 €
32,99 €
-18%
26,99 €
33,68 €

Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten:

  • sehr guter Preis
  • kompakt und leicht für jeden Nachttisch

Vor dem Wecken: Sämtliche Bedienelemente befinden sich an der leicht nach hinten abgeschrägten Oberseite des Radioweckers. Ihre Anzahl ist überschaubar, da einige Tasten mehrere Funktionen erfüllen können. Wir stellen zunächst per Hand die Uhrzeit ein, die Radiosender sucht sich das Gerät dann selbst. Es genügt, für zwei Sekunden die Scan-Taste zu drücken. Bis zu 20 Sender speichert das Gerät automatisch, und der erste erklingt. Der Wecker verfügt über zwei Weckzeiten. Wir können zudem zwischen einem piependen Weckton und dem Radio wählen. Grüne Leuchtdioden an der Frontseite zeigen die jeweilige Auswahl an. Unklar bleibt zunächst, wie wir den gewünschten Sender der Weckzeit zuordnen, aber die Lösung ist ganz einfach: Das Programm, das zuletzt eingestellt war, hat auch beim Wecken das Vorrecht.

Radiowecker Test: Philips Audio TAR3306/12
Der Radiowecker von Philips empfängt Programme über UKW
© Karl Lüdecke / stern

Weckfunktion: Beim Einzug ins Schlafzimmer kann der Philips-Wecker gleich mehrere seiner Vorteile ausspielen. Im Gegensatz zu einigen seiner Konkurrenten ist er genügsam beim Platz. Bücher und Nachttischlampe dürfen also bleiben, das bringt dem Neuling Sympathiepunkte ein. Die Anzeige auf dem Display ist dennoch gut zu lesen. Als wir die Helligkeit auf ein Minimum reduzieren, blendet nichts. Auch das ist ein klares Plus. Ebenfalls von Vorteil ist ein Sleeptimer mit bis zu zwei Stunden Laufzeit. In dieser Zeitspanne sollte uns das Einschlafen mit den sanften Tönen aus dem Radio wohl gelingen. Am Morgen werden wir von Musik geweckt, deren Ton sanft ansteigt. Mit zunehmender Lautstärke wird allerdings auch das Rauschen deutlicher. Ganz offensichtlich ist die Wurfantenne noch nicht optimal positioniert. In den folgenden Tagen bekommen wir das besser hin, glasklar ist der Empfang jedoch nie. Der TAR3306/12 verfügt über eine Snooze-Funktion, womit sich das Radio erst nach neun Minuten wieder meldet. 

Fazit: Der TAR3306/12 hat alles, was ein Radiowecker braucht. Das Gerät ist solide, das Design klar und aufgeräumt. Die Bedienung ist einfach. Als größten Nachteil haben wir empfunden, dass das Radio nur mit UKW funktioniert. Zwar besteht wenig Sorge vor einer schnellen Abschaltung, aber zumindest in unserer Region ist der Empfang nie so gut wie bei DAB+. Auch beim Klang und bei den Funktionen muss man Abstriche machen. Wer abends den Sleeptimer benutzt, wird morgens zum Beispiel automatisch mit demselben Sender geweckt. Der TAR3306/12 ist ein guter Kauf für all jene, denen UKW und die wichtigsten Weckfunktionen genügen. Philips spart zum Glück nicht an der Verarbeitungsqualität, sondern an Extras, die ohnehin nicht jeder nutzt. 

5. Stilvoll und gut vernetzt: JBL Horizon 3

Der erste Eindruck: Der Radiowecker von JBL ist ein schwarzes, mit recyceltem Garn bespanntes Oval. Oben prangt mittig ein großer Drehknopf. Links und rechts davon machen wir, edel schwarz auf schwarz, zwei gummierte Tasten aus. Die Rückseite ist weiß und in Wartestellung. Sie wird später als Ambiente-Licht zum Hingucker. Das Zubehör besteht aus dem Netzkabel, einer separaten Wurfantenne für den Radioempfang und einer Bedienungsanleitung. Alles in allem macht der Radiowecker einen sehr hochwertigen Eindruck, nur an den schwarzen Kunststoff-Drehknopf müssen wir uns noch gewöhnen. 

JBL Horizon 3 Radiowecker
JBL Horizon 3 Radiowecker*
128,90 €
139,99 €
-8%
128,90 €
169,99 €

Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten:

  • Ambiente-Licht
  • kraftvoller Sound
  • Auracast-kompatibel
  • USB-C

Vor dem Wecken: Nach der Sprachauswahl fordert uns ein QR-Code im Display auf, die App aufs Handy zu holen. Nein, einfach nur ein Wecker ist dieses Gerät wohl nicht. Nachdem Wecker und Handy via Bluetooth gekoppelt sind und das jüngste Update aufgespielt ist, kann es losgehen. Fortan können wir auch wählen, ob wir die Einstellungen in der App oder am Gerät vornehmen wollen. Oft ist eine Kombination die beste Wahl, wie sich im Laufe des Tests herausstellt. Der JBL Horizon 3 hat einen kraftvollen Klang, für den zwei 5-Watt-Lautsprecher sorgen. Er weckt mit fünf verschiedenen Sounds, darunter sanfte Glockentöne und Vogelgezwitscher. Alternativ wählen wir dafür bis zu fünf zuvor gespeicherte UKW- oder DAB+-Sender. Auch das Wecken über externe Quellen ist laut der Support-Website von JBL via Bluetooth möglich. Im Test funktioniert das allerdings nicht. Wir können zwar problemlos eine Verbindung herstellen und Dienste wie Spotify über den Radiowecker abspielen, im Auswahlmenü taucht die benötigte Option zum Wecken über Bluetooth dann aber nicht auf. Auch ein Neustart des Radioweckers und mehrere Handywechsel ändern daran nichts.

Radiowecker Test: JBL Horizon 3
JBL bietet beim Radiowecker Horizon 3 umfangreiche Features zum Vernetzen
© Karl Lüdecke / stern

Weckfunktion: Der Radiowecker hat zwei Alarme, via App auch noch mehr. Das eröffnet etwa die Möglichkeit, einen Alarm dauerhaft an Arbeitstagen und einen anderen an den Wochenenden zu nutzen. Es gibt eine Schlummer-Funktion, die auf zehn Minuten voreingestellt ist. Auch ein Sleeptimer ist verfügbar. Wir programmieren ihn bequem über die App und stellen die Umgebungsbeleuchtung in der gewünschten Helligkeit und Farbtemperatur ein. Die Ambiente-Beleuchtung an der Rückseite zählt zu den Alleinstellungsmerkmalen des Horizon 3. Sie sorgt für eine angenehme Atmosphäre und hilft uns am Morgen mit Helligkeit beim Aufwachen. Für die Romantik eines Sonnenaufgangs fehlte es uns allerdings dann doch an Fantasie. Ein besonderes Feature des JBL-Radioweckers ist die Möglichkeit, mehrere Boxen per Knopfdruck über die Auracast-Technologie ohne Internetverbindung miteinander zu koppeln. Das funktioniert auch in großen Wohnungen, ohne Pairing und bei einem sehr geringen Stromverbrauch. Bedarfsweise verbinden wir den Radiowecker mit anderen JBL-Boxen und Lautsprechern von Harman Kardon zu einem Multiroom-System. Ein echtes Party-Feature! Der Horizon 3 verfügt zudem über eine USB-C-Schnittstelle zum Laden des Handys. 

Fazit: Der JBL Horizon 3 ist ein hochwertiger, moderner Radiowecker mit diversen Extras und einem schönen, vollen Klang. Der Radiowecker verfügt mit UKW, DAB+ und Bluetooth über eine breite Auswahl an Quellen. An seiner Rückseite befindet sich ein Ambiente-Licht, mit dem er eine schöne Atmosphäre im Raum erzeugt. Da fällt das Aufstehen am Morgen leichter. Der Radiowecker ist gut für Menschen geeignet, die alles über das Smartphone steuern wollen und ein volles Klangerlebnis schätzen. Vor Software-Updates und eventuellen Problemen im Zusammenhang damit darf man allerdings nicht zurückscheuen.

Radiowecker: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Was ist für mich besser – ein analoges oder digitales Gerät? 

Die meisten Radiowecker bieten derzeit noch UKW und DAB+ parallel an. Langfristig auf der sicheren Seite sind die Käufer nur mit DAB+, dem digitalen Nachfolger von UKW. Schon heute werden die UKW-Sender nach und nach abgestellt. Einen Termin für das finale Aus gibt es jedoch nicht.

Was ist ein Sleeptimer?

Sleeptimer ermöglichen es, bei den Klängen des Radios oder von Streamingdiensten einzuschlafen. Der Radiowecker schaltet sich dann nach einer zuvor festgelegten Dauer von selbst ab. Programmierbar sind meist Zyklen zwischen 15 und 60 Minuten.

Was bedeutet Snooze?

Snooze steht für die Schlummerfunktion des Weckers, die meist auch mehrfach hintereinander genutzt werden kann. Statt den Wecker ganz abzuschalten, wird er nur für einige Minuten – oft sind es 5 bis 10 – in Wartestellung versetzt und weckt uns danach erneut. 

Was passiert bei einem Stromausfall?

Die meisten Wecker merken sich Uhr- und Weckzeit(en) für eine begrenzte Dauer auch bei einem Stromausfall. Sie klingeln am Morgen also dennoch pünktlich. Voraussetzung ist eine Batterie oder eine Speicherschaltung.

Wofür dient der dünne Draht, der aus dem Radiowecker kommt oder ihm beiliegt?

Es handelt sich um eine Wurfantenne zur Verbesserung des Radioempfangs. Sie sollte so platziert werden, dass die Sender rauschfrei empfangen werden können. Meist geht es dabei vor allem um den UKW-Empfang. In Regionen mit starkem Empfang können Sie auf diese Antenne verzichten.

Brauche ich für DAB+ eine WLAN-Verbindung?

Nein, der Empfang bei DAB+ erfolgt terrestrisch, also über eine Antenne. Eine Internetverbindung braucht es, anders als beim Internetradio, nicht. DAB+ hat damit den Vorteil, dass kein Datenvolumen verbraucht wird. Wer Sender aus aller Welt empfangen will, kommt am Internetradio jedoch nicht vorbei. 

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