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Neue Show auf Vox: Mehr Intrigen als im Dschungelcamp, mehr Action als bei "Adam sucht Eva" - das ist "Survivor"

Dieses Format bringt seine Teilnehmer an die Grenzen ihrer Belastbarkeit: In der Vox-Show "Survivor" müssen 18 Kandidaten in zwei Gruppen gegeneinander kämpfen und nebenbei das Überleben in der Wildnis sichern.

Survivor

Szene aus der zweiten Folge von "Survivor": Das Team Koro bei eine Wasser-Challenge.

TV Now

Nicht weniger als das "faszinierendsten Spiel" der Welt hat der Privatsender angekündigt: Seit vergangenen Montag läuft auf Vox die Show "Survivor". Auch wenn Superlative selten angemessen sind - eine Bereicherung für das deutsche Fernsehen ist die Sendung allemal. 

Das Konzept der Show kommt aus den USA und läuft dort in bislang 38 Staffeln: Eine Gruppe von Menschen, die sich untereinander nicht kennen, werden an einem abgelegenen Ort ausgesetzt und in zwei Gruppen aufgeteilt. Im Falle der deutschen Ausgabe wurden insgesamt 18 Spieler auf eine Insel gebracht, wo sie 39 Tage ausharren müssen. In der fremden Umgebung müssen die beiden Gruppen Essen und Trinken organisieren, Feuer machen und eine Behausung errichten. 

"Survivor" erfordert von seinen Mitspielern komplexes Verhalten

Als sei das nicht schon aufreibend genug, müssen sie immer wieder in verschiedenen Challenges liefern. Der Anreiz zu gewinnen ist groß: Die Siegergruppe genießt für diese Woche Immunität, das heißt, alle Kandidaten dürfen bleiben. Die Unterlegenen müssen dagegen aus ihren Reihen einen Mitspieler auswählen, der die Insel und damit die Show verlässt.

Das erfordert von den Teilnehmern komplexes gruppendynamisches Verhalten: Sie müssen als Einheit funktionieren und die andere Gruppe besiegen. Gleichzeitig müssen sie innerhalb der eigenen Gruppe Allianzen schmieden, um nicht abgewählt zu werden. Doch auch dabei dürfen sie nicht zu aggressiv vorgehen. Denn wer am Ende gewinnt, das entscheidet eine Jury aus den bereits ausgeschiedenen Teilnehmern. Wer also verbrannte Erde hinterlässt, hat schlechte Karten. 

Immer montags zur Prime Time

In der vergangenen Woche musste die Gruppe "Koro", zu erkennen an der blauen Farbe, bereits eine erste Mitstreiterin abgeben. Es traf die 49-jährige Karin. Das Team "Waya" ist dagegen noch vollzählig. Doch auch da gibt es in der am 23. September ausgestrahlten zweiten Folge Risse. Insgesamt eine aufreibende Show, in der die Teilnehmer sowohl physisch als auch emotional an ihre Grenzen gebracht werden.

Doch warum tun sich erwachsene Menschen diese Strapazen an? Die Antwort ist einfach: Es geht wie so oft im Leben ums Geld: 500.000 Euro winken dem- oder derjenigen, die bis zum Ende übrig bleibt. Es haben sich bereits erste Allianzen gebildet. Ob sie halten werden, das zeigt sich in den nächsten Folgen.

Vox zeigt "Survivor immer montags um 20.15 Uhr. Oder auf TV NOW

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