Elsbeth: Ein besonderer Fall – Der letzte Vorhang
Ein Hauch von "Columbo"

  • von Rupert Sommer
Staatsanwältin Elsbeth Tascioni (Carrie Preston, rechts) überrascht mit ihrer ungewöhnlichen Art auch die engsten Mitarbeiter immer wieder.
Staatsanwältin Elsbeth Tascioni (Carrie Preston, rechts) überrascht mit ihrer ungewöhnlichen Art auch die engsten Mitarbeiter immer wieder.
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Ab sofort laufen die neuen Folgen der Crimeserie mit Carrie Preston aus schrullige New Yorker Staatsanwältin bei Kabel Eins, nachdem die erste Staffel noch bei SAT.1 zu sehen war. Der erste Fall führt Krimi-Fans ins Opernmilieu.

Mit "Elsbeth: Ein besonderer Fall" holt sich Kabel Eins eine ungewöhnliche Krimiserie ins Hauptabend-Programm. Im Mittelpunkt des US-Formats steht die aus "The Good Wife" und "The Good Fight" bekannte Anwältin Elsbeth Tascioni (Carrie Preston), die als Staatsanwältin in New York ermittelt – mit ebenso scharfem Verstand wie eigenwilligen Methoden. Die Serie, deren erste Staffel noch bei SAT.1 lief, damals ab November 2024, setzt auf ein besonderes Konzept: Der Täter ist von Beginn an bekannt, doch die Herausforderung besteht darin, ihm die Tat nachzuweisen. Nun geht's mit der zweiten Staffel bei Kabel Eins weiter.

Gemeinsam mit Captain Wagner (Wendell Pierce) und Officer Blanke (Carra Patterson) arbeitet Elsbeth daran, die Puzzleteile eines Verbrechens zusammenzufügen. Dabei sorgt sie mit ihrer unkonventionellen Herangehensweise nicht nur für überraschende Erkenntnisse, sondern auch für Stirnrunzeln bei ihren Kolleginnen und Kollegen. Krimi-Fans werden sich bei der scharfsinnigen Protagonistin unter anderem an den Klassiker "Columbo" erinnert fühlen.

Wie sich der Mörder durch seine Eitelkeit überführt

In der Auftaktfolge mit dem Titel "Der letzte Vorhang" dreht sich alles um einen Mord im Opernhaus. Phillip Cross (Nathan Lane, bekannt unter anderem aus der Familienserie "Modern Family"), ein leidenschaftlicher Opernliebhaber, fühlt sich durch einen störenden Besucher provoziert, der die Aufführungen wiederholt unterbricht und vor allem Frauen imponieren will. Die Situation eskaliert, und Cross greift zu einem Theatermesser – ein Verbrechen, das zunächst wie der perfekte Mord erscheint. Doch ein scheinbar nebensächliches Detail wird ihm zum Verhängnis: Das Opfer hat zahlreiche Selfies gemacht, auf denen Cross im Hintergrund zu sehen ist.

Die Fälle von "Elsbeth: Ein besonderer Fall" setzen weniger auf klassische "Whodunit"-Spannung als auf die Frage, wie ein Täter überführt werden kann. Die Mischung aus Krimi, Drama und feinem Humor verleiht der Serie ihren eigenen Ton – getragen von einer Hauptfigur, die mit Intuition und analytischem Gespür selbst die kompliziertesten Fälle löst.

Elsbeth: Ein besonderer Fall – Der letzte Vorhang – Sa. 23.05. – Kabel Eins: 20.15 Uhr

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