Seit über 20 Jahren lädt Sandra Maischberger Gäste aus Politik, Wirtschaft und Journalismus in ihre Polit-Talkshow ein. Die Sendung, die zunächst unter dem Titel „Menschen bei Maischberger“ lief, ist mittlerweile eine Institution im deutschen Fernsehen. Unter dem Titel „Maischberger“ läuft das Format dienstags und mittwochs um 22:50 Uhr im Ersten. Die nächste Sendung wird am Mittwoch, 20. Mai, ausgestrahlt.
Um welche Themen geht es am Mittwoch bei „Maischberger“?
Im Fokus der Debatte stehen am Mittwoch zwei Themen. Zum einen wird es um die aktuelle Wirtschafts- und Energiepolitik gehen und das Umfragetief der schwarz-roten Koalition. In dem seit 1997 bestehenden Deutschland-Trend der ARD wurde nach dem ersten Amtsjahr keine Bundesregierung von der Bevölkerung genauso schlecht bewertet wie die derzeitige: Aktuell sind nur 13 Prozent mit der Regierungsarbeit zufrieden. Doch nicht nur die heimische Politik steht im Fokus der kommenden Sendung. Auch die US-Außenpolitik und die Rolle Russlands in der Weltpolitik werden besprochen.
Welche Gäste treten am Mittwoch bei „Maischberger“ auf?
Über die Wirtschafts- und Energiepolitik und die schlechten Umfragewerte steht Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Rede und Antwort. Zuletzt forderte der CDU-Politiker im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass man hierzulande länger im Alter arbeiten soll. „Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, brauchen wir auch Menschen, die bis 70 arbeiten wollen und dürfen“, so der Ministerpräsident. Außerdem betonte er immer wieder, dass Norddeutschland als Energie- und Industriestandort gestärkt werden müsse. Dabei forderte er Unterstützung für Häfen, Wasserstoffwirtschaft und den Ausbau erneuerbarer Energien.
Über Russland und die USA diskutieren die Leiterin des ARD-Studios in Washington, Gudrun Engel, und der langjährige deutsche Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch. Gudrun Engel zeichnet sich durch langjährige Erfahrung in der Auslandsberichterstattung aus und beobachtet schon seit Jahren, wie sich die transatlantischen Beziehungen verändern. „Europa kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass die USA automatisch die Führungsrolle übernehmen“, sagte sie im Februar in einer ARD-/Phoenix-Schalte. Rüdiger von Fritsch war bereits vor einigen Wochen bei „maischberger“ zu Gast. In einem aktuellen Interview mit den „Westfälischen Nachrichten“ mahnte er: „Putin denkt in Verschwörungen.“
Ebenfalls als Gäste geladen sind der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Markus Preiß, die Autorin Jagoda Marinić und der Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer.