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Tatort-Vorspann: Schweiger macht den Schimanski

Ein "Schimanski 2012 reloaded" will er sein - und schießt daher schonmal kräftig in Richtung seiner Vorgesetzten. Denn der künftige Hamburger "Tatort"-Kommissar Til Schweiger will nichts geringeres ändern als den kultigen, 40 Jahre alten Vorspann der Krimireihe. Dieser sei schließlich "outdated".

Ist der Mann schon in Aprilscherz-Laune? Til Schweiger (48) mag den traditionsreichen Fadenkreuz-und-Augen-Vorspann der ARD-Krimireihe "Tatort" nicht. "Den würde ich gerne ändern. Also das finde ich irgendwie dämlich. Den Vorspann, der ist jetzt wirklich outdated. Und da werde ich für kämpfen, dass bei meinem ersten "Tatort" ein anderer Vorspann läuft", sagte der Schauspieler, der ab September als neuer Hamburger NDR-Ermittler seinen ersten "Tatort" dreht, am Donnerstagabend in Berlin.

Schweiger fügte schnell hinzu: "Ich weiß nicht, ob's mir gelingt." Ansonsten habe er nicht geplant, etwas beim "Tatort" zu verändern, sagte Schweiger etwas widersprüchlich bei der Verleihung des Jupiter Award (Film- und Fernsehpreis der Burda-Zeitschriften "Cinema" und "TV Spielfilm").

"Ich hab' mir nur vorgenommen, das Format so zu machen, wie ich das gerne sehen würde" - so eine Art "Schimanski 2012 reloaded".

be/DPA / DPA
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