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Emma Preisendanz Markante Narbe und starker Auftritt – das ist die junge Rächerin aus dem "Tatort"

"Tatort: In der Familie": Emma Preisendanz spielt Sofia Modica
"Tatort: In der Familie": Emma Preisendanz spielt Sofia Modica
© BR/WDR/X Filme Creative Pool GmbH/Hagen Keller / ARD
Emma Preisendanz spielte im "Tatort" die Mafioso-Tochter Sofia Modica, die ihre Familie rächt. Neben ihrer Leistung bemerkten die Zuschauern ihre Narbe auf der Stirn – eine Erinnerung an einen schlimmen Unfall, den sie als Kind hatte.

Im ersten Teil des Jubiläums-"Tatorts" war es ihre Mutter Juliane Modica (Antje Traue), die sich mit der Mafia anlegte und dafür mit ihrem Leben bezahlte. In der zweiten Episode des Krimis "In der Familie" stand nun ihre Tochter im Mittelpunkt des Geschehens. Aus dem verträumten Teenager wurde ein knallharter Rache-Engel, der sich aus den Fängen der Mafia befreite.

Dargestellt wurde die 17-jährige Sofia Modica von der Nachwuchs-Schauspielerin Emma Preisendanz. Sie spielte die Mafioso-Tochter als willensstarke Kämpferin, das lockige Haar zu Cornrows geflochten, die grüne Bomberjacke wie eine Kampfmontur. Ihren Peiniger streckte sie mit mehreren Schüssen nieder, einer der Mafiabosse wurde von ihr knallhart erpresst.

Für Preisendanz war es die erste große TV-Rolle und dann gleich in einer Doppelfolge des "Tatorts". 8,74 Millionen Zuschauer sahen den zweiten Teil der Krimireihe, etwas weniger als bei der ersten Episode am Sonntag zuvor. Die verfolgten 9,54 Millionen Menschen.

Bereits als Kind stand Emma Preisendanz vor der Kamera, drehte für die Serie "Ein Haus voller Töchter" und erhielt kleinere Rollen in verschiedenen TV-Filmen. So stand sie unter anderem gemeinsam mit dem österreichischen Schauspieler Fritz Karl und den deutschen Darstellerinnen Brigitte Hobmeier und Lavinia Wilson vor der Kamera.

Weniger Lust hatte sie dagegen aufs Lernen: "Als Teenager schmiss ich die Schule, weil mir das alles zu viel wurde. Ich habe keinen Sinn im System gesehen", sagte Preisendanz der "Bild"-Zeitung. Inzwischen würde sie jedoch ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachholen.

Ihre Narbe hat Emma Preisendanz von einem Unfall

Vielen Zuschauern dürfte die markante Narbe aufgefallen sein, die Preisendanz auf ihrer Stirn hat. Die wurde ihr nicht etwa für die Rolle aufgeschminkt, sondern ist echt. Als Siebenjährige hatte sie einen "Horrorunfall" wie sie es nennt. "Ich (...) kam aus einem Haus gerannt und hatte schon eine Wunde am Kopf von einem Sturz. Ich stieß mit einem Radfahrer zusammen. Am Lenker hatte er einen Expander. Der Haken traf exakt die Verletzung und riss mir die Stirn auf. Der Radler schaute kurz, fuhr weiter und ließ mich liegen, er wurde nie erwischt."

Es folgten mehrere Operationen und wochenlange Krankenhausaufhalte. Ihre Freunde durften Preisendanz in dieser Zeit nicht besuchen. "Ich sah zu entstellt aus", sagte die 18-Jährige. Inzwischen habe sie sich mit dem vermeintlichen Makel arrangiert. "Die Narbe ist ein Teil meiner Geschichte", so Preisendanz. Ihrer Schauspielkarriere hat sie nicht geschadet. Nach dem starken "Tatort"-Auftritt dürften noch viele weitere Rollen folgen.

Quelle: "Bild"-Zeitung, Quotenmeter

jum

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