"Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us"
Toxisch vor und hinter der Kamera? – SAT.1 zeigt "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us"

  • von Jasmin Herzog
Die Doku "Blake Lively vs. Justin Baldoni" beleuchtet die Kontroverse hinter dem Kinodrama "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us".
Die Doku "Blake Lively vs. Justin Baldoni" beleuchtet die Kontroverse hinter dem Kinodrama "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us".
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Das Drama "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us" macht Gewalt gegen Frauen zum Thema – und ausgerechnet bei dieser Produktion kursierten dann plötzlich Berichte über missbräuchliches Verhalten hinter der Kamera. SAT.1 zeigt nun den Film und eine Doku über die Kontroverse dahinter.

Als weltweites Phänomen wurde die Buchvorlage zu "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us" auf dem Kinoplakat bezeichnet. Und in der Tat verbuchte der 2016 herausgebrachte Roman von Colleen Hoover starke Verkaufszahlen. 2021 flammte das Interesse für ihn dank TikTok noch einmal neu auf. Positiven Stimmen standen frühzeitig auch einige kritische gegenüber. Bemängelt wurde vor allem, dass in der Geschichte toxische Beziehungsstrukturen verklärt würden. Als 2024 die Verfilmung in die Kinos kam, war plötzlich auch von toxischen Zuständen hinter der Kamera die Rede. SAT.1 zeigt "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us" jetzt als Free-TV-Premiere und greift die Kontroversen im Hintergrund direkt im Anschluss in einer Doku auf.

Justin Baldoni führte Regie bei der Romanadaption und übernahm gleichzeitig die männliche Hauptrolle. Für den weiblichen Part in dem Beziehungsdrama konnte Hollywood-Star Blake Lively ("The Shallows – Gefahr aus der Tiefe") gewonnen werden. Ihr Gesicht leiht sie Lily Bloom, die nach dem Tod ihres Vaters ihre traumatische Vergangenheit hinter sich lassen will und in Boston einen Neustart mit einem eigenen Blumenladen wagt. Als sie dem Neurochirurgen Ryle Kincaid (Baldoni) begegnet, fliegen die Funken, und schon bald stürzt sie sich in eine leidenschaftliche Beziehung. Mit der Zeit bemerkt sie an ihrem neuen Freund aber beunruhigende Seiten, die ihr seltsam vertraut vorkommen.

Doku beleuchtet Streit zwischen Lively und Baldoni

Können schmerzhafte Erinnerungen einem die Augen öffnen? Wo beginnt Missbrauch in einer Beziehung? Wo muss man klare Grenzen ziehen? Und wie ist es möglich, sich aus gewaltsamen Strukturen zu befreien? "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us" wirft brisante Fragen auf. Vor dem Hintergrund der schweren Thematik des Films empfanden einige Kritiker die Produktion als zu heiter und zu stark ästhetisiert. Über den Film selbst wurde 2024 allerdings ohnehin nicht viel gesprochen, sondern vor allem über die Dreharbeiten.

Verschiedene Medien berichteten rund um den Kinostart im August 2024 von Spannungen während der Produktion von "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us". Getrennte Pressetermine für Blake Lively und Justin Baldoni sorgten für zusätzliche Irritationen. Im Dezember 2024 erhob Lively schließlich schwere Vorwürfe gegen ihren Co-Star Baldoni, die Rede war unter anderem von diversen Übergriffen und einer feindseligen Stimmung am Set. Baldoni stritt alles ab. So entwickelte sich ein schwer zu überblickender Streit, der die Klatschpresse lange beschäftigte und auch vor Gericht landete. SAT.1 arbeitet die Kontroverse im Anschluss an den Spielfilm in "Blake Lively vs. Justin Baldoni" (ab 22.55 Uhr) auf. Die gut einstündige Dokumentation ist erstmals im Free-TV zu sehen.

Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us – So. 17.05. – SAT.1: 20.15 Uhr

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