TV-Tipps des Tages für den 29.10. "Fernsehen macht blöd ..."


"… aber auch unglaublich viel Spaß". Das ist das Motto der TV-Satire "Walulis sieht fern" - dem stern.de-TV-Tipp des Tages.

"Walulis sieht fern" 20.15 Uhr, EinsPlus
SATIRE "Fernsehen macht blöd, aber auch unglaublich viel Spaß". Wenn Philipp Walulis diesen Satz sagt, sitzt er (Typ: Schwiegermamas Liebling, der kein Wässerchen trüben kann) auf seiner Couch. Und man sieht seinem Gesicht an: Ihm macht es vor allem viel Spaß. Besonders der Teil des Fernsehens, der blöd macht. Philipp Walulis hat mit seiner TV-Satire-Reihe eine Insel geschaffen, in der der Zuschauer herzhaft über sich selbst lachen kann. Darüber, wie er sich an der Nase herumführen lässt. Walulis und sein Team machen sich liebevoll über das Fernsehen lustig, entlarven Standardisierungen (großartig: "Der typische 'Tatort' in 123 Sekunden"), Produktionsbedingungen und Rituale.

Und sie machen vor nichts Halt: Die "Tagesschau" wird genauso gnadenlos parodiert wie Werbung oder "Bauer sucht Frau". Selbst die Grimme-Jury ist begeistert: 2012 gab's die begehrte Auszeichnung in der Kategorie Unterhaltung. In der Sendung heute Abend werden Late-Night-Shows, Quizshows und der Weltuntergang aufs Korn genommen. Ein großes Vergnügen!
Ein persönlicher TV-Tipp von Ulrike Klode, Teamleiterin Unterhaltung bei stern.de

Und das ist an diesem Tag noch sehenswert:

"Männerherzen"
20.15 Uhr, Sat.1

KOMÖDIE Der eine kämpft mit einem zu hohen Testosteronspiegel, der andere mit einem zu niedrigen Bekanntheitsgrad: Wotan Wilke Möhring und Justsus von Dohnányi sind zwei von fünf Freunden, über deren Irrwege man hier herzlich lachen kann. Kinohit von 2009. (bis 22.25)

"Die Mondverschwörung"
22.25 Uhr, 3Sat

DOKUSATIRE Wer hat Angela Merkel mit Plutonium gefüllt? Wer gab den Nazis ihre Flugtechnologie? Eine Interviewreise führt Reporter Dennis Mascarenas in die Abgründe zwischen Esoterik, Verschwörungstheorie und tiefbrauner Weltsicht. Im Anschluss folgt "Der Handaufleger". (bis 23.50)

"Hollywood Rebellen" 22.45 Uhr, Bayern

DOKU 1979 reiste Eckhart Schmidt erstmals nach Hollywood, um einen Film über Douglas Sirk zu drehen. Seither realisierte der Münchner gut 20 Dokus, u.a. "Mythos Hollywood" (0.25 Uhr). Hier erinnert er an Querköpfe wie Robert Mitchum, James Dean oder Steve McQueen. (bis 0.15)


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