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ZDF-Dreiteiler: Guter Start für "Unsere Mütter, unsere Väter"

Super Quoten, sogar bei den Jüngeren: Der erste Teil der ZDF-Produktion "Unsere Mütter, unsere Väter" kam beim Publikum gut an. Doch der Tagessieg gehört am Sonntag traditionell einem anderen Format.

Mehr Zuschauer als Rosamunde Pilcher: Den Auftakt des ZDF-Dreiteilers "Unsere Mütter, unsere Väter" schalteten am Sonntagabend 7,22 Millionen Menschen ein. Ein guter Wert für den Mainzer Sender, der sonst das Wochenende meist mit kitschigen Liebesfilmen ausklingen lässt. Die fiktive Geschichte über das verhängnisvolle Schicksal von fünf Freunden im Zweiten Weltkrieg brachte dem ZDF einen Marktanteil von 20,1 Prozent ein.

Besonders bei der jungen Zielgruppe holte der Film einen überraschenden Erfolg: 2,06 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren entschieden sich für den Weltkriegs-Film mit Tom Schilling. Der normale ZDF-Durchschnitt wurde mit dem Marktanteil von 14,5 Prozent mehr als verdoppelt.

Erfolgreicher Abend für das ZDF

Neben dem 14 Millionen teuren Spielfilm konnten auch die Begleitsendungen zum Thema überzeugen. Im Anschluss an den Film entschieden sich 6,20 Millionen Menschen (20,1 Prozent) für die ZDF-Dokumentation "Unsere Mütter, unsere Väter - Eine andere Zeit", 2,43 Millionen (14,6 Prozent) waren um 22.45 Uhr beim Talk "Maybrit Illner spezial" dabei. Der zweite und dritte Teil des historischen Mehrteilers sind an diesem Montag und am Mittwoch zu sehen. Wer den ersten Teil verpasst hat, kann sich den Film in der ZDF-Mediathek ansehen.

Trotz guter Quoten musste sich "Unsere Mütter, unsere Väter" dem Sonntagabendklassiker geschlagen geben: Die meistgesehene Sendung war traditionell der ARD-"Tatort". Die Folge aus Leipzig wollten 8,73 Millionen Zuschauer sehen, was einem Marktanteil von 24,3 Prozent entspricht.

vim/DPA / DPA
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