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Affäre: TV-Moderatorin Schäfer geht auf Distanz zu Friedman

Bärbel Schäfer will vorerst Abstand von ihrem Lebensgefährten Michel Friedman. Sie müsse die Nachrichten um die Kokain-Affäre Friedmans ersteinmal verarbeiten, so die Moderatorin.

Zwei Wochen nach Bekanntwerden der Kokain-Affäre um Michel Friedman hat sich erstmals seine Lebensgefährtin Bärbel Schäfer geäußert. Der Bild-Zeitung sagte die TV- Moderatorin: "Ich muss mit diesen Nachrichten selbst erst einmal fertig werden. Es sind so viele Dinge auf mich zugekommen, die ich verarbeiten muss. Dafür benötige ich jetzt vor allem eines. Und das ist Zeit."

Die frühere RTL-Moderatorin will sich deshalb nach drei Jahren Freundschaft vorerst von Friedman zurückziehen. Schäfer sagte: "Jeder wird verstehen, dass ich jetzt natürlich Abstand brauche. Zeitlich wie räumlich." Als Frau hätten sie die Vorwürfe sehr verletzt. Trotzdem habe sie noch Gefühle für Friedman. "Ich bin ein Mensch mit Prinzipien: Und deshalb denke ich, dass man jemanden in einer solch schwierigen Situation nicht fallen lassen darf und ihm helfen muss", sagte die Moderatorin.

Alles, was geschehen sein soll, habe sie getroffen, obwohl niemand wisse, was tatsächlich stimme und was frei erfunden sei. Sie appellierte an die Öffentlichkeit, nicht vorschnell über Friedman zu urteilen. "Bisher ist lediglich ein moralisches Urteil über Michel Friedman gefällt. Das juristische folgt erst noch."

DPA