HOME

Alternativer Karrierewunsch: Angelina Jolie wollte Bestatterin werden

Für den Fall, dass die Rollenangebote ausblieben, hatte Angelina Jolie einen Plan B für ihr Leben. Die Schauspielerin konnte sich gut vorstellen, Bestatterin zu werden.

Angelina Jolie konnte sich in jungen Jahren vorstellen, ein Bestattungsunternehmen zu gründen. Diese Option wollte sie sich für den Fall offenhalten, dass sie es als Schauspielerin nicht weit bringen würde. Auslöser für diesen eher ungewöhnlichen Berufswunsch war die Beerdigung ihres Großvaters. "Das hört sich zwar sehr seltsam, exzentrisch und düster an, aber als ich meinen Großvater verlor, hat mich seine Beerdigung tief enttäuscht", berichtete Jolie zu Gast bei der Sendung "60 Minutes". "Die Art, wie jemand stirbt und wie die Familie damit umgeht und was der Tod überhaupt ist, sollte auf ganz andere Weise behandelt werden. Wenn diese ganze Schauspielsache nicht geklappt hätte, dann hätte ich diese Richtung eingeschlagen."

Auch der Krebstod ihrer Mutter Marcheline Bertrand im Jahr 2007 hinterließ Spuren bei der Darstellerin. Mit ihrem Lebensgefährten Brad Pitt zieht sie sechs Kinder groß, glaubt jedoch nicht, diesen eine so gute Mutter sein zu können, wie ihre es für sie war. "Meine Mutter war eine Vollzeit-Mutter. Sie hatte nicht viel von ihrer eigenen Karriere, ihrem eigenen Leben, ihren eigenen Erfahrungen ... alles war für ihre Kinder", so Jolie. "Ich werde nie so eine gute Mutter sein wie sie. Sie war der Inbegriff der Güte. Sie war die Großzügigste, Liebevollste ... sie war einfach besser als ich", sagte die Schauspielerin im Interview.

kgi/Bang
Themen in diesem Artikel