Daniel Craig Und er ist doch ein Mann


Zu weibisch sei er - von dieser Kritik hat der neue "Bond" endgültig die Nase voll. Und kaum hat Daniel Craig auf den Tisch gehauen, bestätigt ihm die "Times", er sei "glaubwürdiger als mancher Vorgänger". Und könne noch dazu wirklich schauspielern.

Der neue James-Bond-Darsteller Daniel Craig hat sich gegen die Kritik an seinem vermeintlich wenig männlichen Auftreten zur Wehr gesetzt. "Das ist Kinderkram", sagte der 38- jährige Engländer in einem Interview mit der Tageszeitung "The Times". Allerdings habe er die Kritik auch nicht einfach ignorieren können. "Ich hatte zwei Möglichkeiten: Entweder ich breche unter dem Druck zusammen oder ich stemme mich dagegen. Ich hoffe, es ist Letzteres passiert."

Craig musste sich unter anderem Kritik anhören, weil er zu seinem Vorstellungstermin mit Rettungsweste erschien und später mit der Gangschaltung seines Sportwagens nicht zurecht kam. Im Internet kämpfen Bond-Fans bereits längere Zeit dafür, dass sein Auftritt als Geheimagent 007 eine einmalige Ausnahme bleibt. Der neue Bond "Casino Royale" hat am 14. November Weltpremiere in London. In Deutschland kommt er am 23. November in die Kinos.

Vier von fünf Punkten

Die "Times" gab dem Film am Samstag in einer ersten Kritik vier von fünf möglichen Punkten. Craig sei als Bond "glaubwürdiger als viele seiner Vorgänger". Hinzu komme, dass er sexy sei und tatsächlich schauspielern könne.

DPA DPA

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