HOME

Harley Days 2004: Helmpflicht in Hamburg

500.000 Harley-Fans trafen sich am Hamburger Hafen zum röhren, rocken und rumfahren. Höhepunkt ist eine Harley-Parade durchs Stadtgebiet.

Rund 50.000 Motorradfahrer haben während des Wochenendes Europas größtes Harley-Davidson-Treffen in Hamburg besucht. "Hamburg und Harley, das steht beides für Freiheit", sagte ein Firmen-Sprecher über den Grund warum die "Harley Days" zum zweiten Mal in der Hansestadt stattfanden. Die chromblitzenden Feuerstühle der legendären amerikanischen Marke lockten von Freitag bis Sonntag hunderttausende Besucher zum Hamburger Hafen.

Wer mit der eigenen Maschine angereist war, konnte auf der abgesperrten Hafenstraße "cruisen" und sein Motorrad den Zuschauern präsentieren. Rund eine halbe Million Schaulustige schauten sich nach Angaben der Organisatoren während des gesamten Wochenendes die "Feuerstühle" am Hamburger Hafen an oder besuchten Veranstaltungen und Konzerte.

Neben so genannten "Burn-Outs", bei denen die Harley-Fahrer mit durchdrehenden Reifen für jede Menge Qualm sorgten, gab es "Dragster-Shows" mit umgebauten, PS-starken Motorrädern und Probefahrten mit Harley-Davidson-Maschinen. Höhepunkt des Biker-Treffens war eine Motorrad-Parade durch Hamburg, an der laut Hamburger Polizei rund 2500 "Feuerstühle" teilnahmen. Wie die Polizei - die selbst Harley-Davidson fährt - mitteilte, verliefen die Hamburger "Harley Days" insgesamt friedlich und unfallfrei.

AP/DPA / AP / DPA
Themen in diesem Artikel