Pilgerreise Oliver Kahn sucht die Erleuchtung


Die Torwartlegende Oliver Kahn erwägt einen Pilgermarsch auf dem Jakobsweg. Dazu riet ihm der brasilianische Autor Paulo Coelho. Kahn denkt bereits länger über diesen Schritt nach. Seine Fußballkarriere steht ihm allerdings im Weg.

Oliver Kahn will nach seinem Karriere-Ende vielleicht einen Pilgermarsch auf dem Jakobsweg unternehmen. Dazu hat ihm der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho ("Auf dem Jakobsweg") geraten. Das Gespräch wurde für die 100. Ausgabe der N24-Talkshow "Was erlauben Strunz" aufgezeichnet. Die Sendung soll am Montag um 23.30 Uhr ausgestrahlt werden.

Der Torwart übernahm die Rolle des Moderators Claus Strunz als Einsatz für eine verlorene Wette. Kahn hatte gewettet, dass Deutschland Fußballweltmeister würde. Coelho ermutigte Kahn zu der Pilgerreise, die in schwierigen Lebenssituationen sehr hilfreich sei. "Ich bin sicher, dass Sie einen Weg finden, diese wunderbare Karriere fortzusetzen", sagte er.

"Sehr gläubiger Mensch"

Kahn antwortete, er könne sich eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg durchaus vorstellen. Er habe schon öfter überlegt, ob er das mal machen sollte. "Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, und deswegen glaube ich an die Wiedergeburt", sagte der Torwart. Als aktiver Fußballer wäre eine solche Wanderschaft allerdings "zeitlich ein Problem".

Für die Zeit nach der aktiven Laufbahn hat er viele Ideen, wie er sagte. "Was es dann schließlich wird, das lasse ich jetzt ganz entspannt auf mich zukommen", betonte der Torwart. Denkbar sei für ihn auch eine Tätigkeit, "die mit Fußball gar nichts zu tun hat".

AP AP

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