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Schwerwiegende Anschuldigung Masseur verklagt John Travolta wegen sexueller Nötigung


Er soll seinen Masseur sexuell genötigt haben: John Travolta muss sich gegen schwere Vorwürfe wehren. Alles sei frei erfunden, behauptet der Hollywoodstar. Doch der Kläger überrascht mit saftigen Details.
Von Frank Siering, Los Angeles

Schwere Vorwürfe gegen John Travolta: Ein männlicher Masseur beschuldigt den Hollywood-Star, er habe versucht, ihn während einer Massage zum Sex zu verführen. Obwohl es keine weiteren Zeugen für den Vorfall gibt, hat der Masseur jetzt Klage gegen Travolta eingereicht und fordert eine saftige Entschädigung: Er will zwei Millionen US-Dollar haben.

Der Anklageschrift nach habe Travolta eine Annonce im Internet gesehen und eine Massage für 200 Dollar die Stunde gebucht. Der Kläger - er wird aus Schutz vor möglichen Repressalien in der Anklage nur als anonymer "John Doe" aufgeführt - wusste angeblich nicht, dass es sich beim Kunden um Travolta handelte. Bei dem Treffen soll es dann zu sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Wahrheitsgehalt vollkommen unklar

Der Massagetherapeut stieg - so behauptet er - an einem vereinbarten Treffpunkt in den Wagen Travoltas und fuhr mit ihm zusammen zum Beverly Hills Hotel. Dort soll Travolta einen Bungalow angemietet haben. Der Masseur behauptet, Travolta habe sich ausgezogen und sein Penis sei "halb steif" gewesen. Die erste Stunde der Ganzkörpermassage verlief nach Aussagen Does ohne Zwischenfälle, aber dann habe Travolta angefangen, ihn am Bein zu streicheln und seinen Penis berührt.

In den Ausführungen des Klägers geht es mit saftigen Details der Begegnung weiter. Obwohl er Travolta klargemacht habe, dass er keinen Sex mit Kunden habe, hätte dieser nicht nachgelassen. "Komm schon, mein Freund, ich hole dir einen runter", soll Travolta gesagt haben und sich dann selbst befriedigt haben. Kurz danach habe er ihn einen "totalen Verlierer" genannt, ihm die doppelte Rate gezahlt und ihn davongeschickt.

Travolta wehrt sich gegen Vorwürfe

Ob die detaillierte Ausführungen frei erfunden sind oder der Wahrheit entsprechen, ist derzeit völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft hat offenbar keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Anklage gesehen. Trotzdem droht Travolta ein Zivilprozess, in dem er auf Schadensersatz verklagt werden könnte.

Travolta ließ am späten Montagnachmittag über seinen Sprecher mitteilen, dass die Klage eine "totale Lüge" sei und er selbst mehr als 2000 Meilen entfernt gewesen sein will, als sich der Vorfall ereignet haben soll. In dem Travolta-Statement heißt es wörtlich: "Diese Klage ist eine komplette Erfindung. Keines der in der Anklage beschriebenen Ereignisse hat jemals stattgefunden." Travolta überlege im Moment, selbst juristische Schritte wegen übler Nachrede einzuleiten.


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