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Umstrittener Rap-Star: So werden Sie Ihr Kanye-Tattoo gratis los

Umstrittener Rap-Star So werden Sie Ihr Kanye-Tattoo gratis los

Sehen Sie im Video: So werden Sie Ihre Kanye-Tätowierung gratis los.




STORY: Beschleicht auch Sie das Gefühl, dass Ihr Kanye West-Tattoo in den vergangenen Monaten schlecht gealtert ist? Weniger aus dermatologischer sondern aus inhaltlicher Sicht? Dann hat dieses Studio in London möglicherweise die Lösung für ihr Problem. Es bietet die Entfernung von Tätowierungen, die den amerikanischen Musiker und Modeschöpfer zeigen, gratis an. Nach einer Reihe von Kontroversen um den Künstler, der jetzt als Ye bekannt ist, hat das Naama Studio diesen Service ins Leben gerufen. Ehemalige Fans hatten in Tweets ihre Bestürzung und den Wunsch geäußert, ihre Tattoos entfernen zu lassen, nachdem sich Ye in sozialen Medien unter anderem antisemitisch geäußert hatte. O-TON ZEE, KUNDIN "Sagen wir es mal so: Kanye hat in den letzten fünf Jahren ziemlich viel kontroverses Zeug von sich gegeben, das auch gegen meine persönlichen Werte und Ansichten geht. Erst war es nur einmal – dann ist es jetzt ein paar Mal passiert und mittlerweile fühle ich mich regelrecht unwohl in meiner Haut. Ich muss ständig Diskussionen über sein Verhalten führen. Erst hab ich es geliebt, jetzt hasse ich es." Zehn Sitzungen für die Entfernung einer Tätowierung kosten je nach Größe normalerweise umgerechnet zwischen 1500 und 3500 Euro. Das Studio bietet einen kostenlosen Service für diejenigen an, für die ihre Tätowierungen mit einem Trauma verbunden sind. Die Leiterin des Studios, Melina Lawson, freut sich über die Resonanz. Man habe nicht nur aus London und dem Vereinigten Königreich, sondern aus der ganzen Welt Reaktionen erhalten.
Alltag in der Krise: "Wenn ich erkranke, dann schwer bis tödlich": Wie eine Corona-Risikopatientin ihr Tattoo-Studio leitet

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Sehen Sie im Video: "Unser neues Normal" – wie die Coronakrise den Alltag einer Tätowiererin verändert.




Wenn ich an Corona erkranken sollte – schwer bis tödlich. Es ist so, dass ich meinen Job jetzt ein halbes Jahr nicht ausüben darf. Ich bin Lilly Seidel und bin Tätowiererin bei "Heart over Head".
Mein Alltag durch Corona hat sich wahnsinnig verändert. Allein wegen der Hygienestandards. Wir hatten vorher schon Hygienestandards, aber jetzt achten wir da extrem drauf. Es gibt eine Hygieneschleuse vorne. Bevor jemand reinkommt, wird erstmal alles desinfiziert: Hände, das Handy. Und erst dann dürfen die Leute hier reinkommen mit Mund-und-Nasenschutz. Dann ist es leider auch so, dass wir statt mit einer vollen Besetzung nur noch zu zweit arbeiten, so dass wir die Anzahl der Menschen in dem Raum so gering wie möglich halten. Damit geht ein bisschen dieses Zuhause-Gefühl, das wir hier bei "Heart over Head" vermitteln wollen, verloren. Wir sind sehr eng mit unseren Kunden. Und dieses Intime ist jetzt eher so ein Abfertigen, so eine richtige Dienstleistung. Sie kommen hier rein, sie werden tätowiert und raus. Bei uns ganz ganz wichtig ist diese Wohnzimmer-Atmosphäre und die ist momentan absolut verloren gegangen. Die Leute dürfen sich nicht mehr setzen, sie müssen draußen warten. Wir machen das aber aus Eigeninitiative. Es ist nicht so, dass uns Auflagen von der Regierung vorgeschrieben werden – außer dem Mund-und-Nasenschutz – dass wir so extrem agieren. Das macht auch jedes Tattoostudio für sich, wie es das für richtig hält. Weil unsere vorherigen Hygienestandards schon sehr hoch waren und wir sehr gut geschult sind.
Persönlich hat mich Corona nochmal doppelt getroffen. Ich gehöre zur Risikogruppe, da ich MS habe und ein Medikament in mir habe, welches ich jedes halbe Jahr bekomme. Und das ist nicht kompatibel mit Corona. Wenn ich an Corona erkranken sollte – schwer bis tödlich. Und aus dem Grund hat mich mein Neurologe tatsächlich ein halbes Jahr, bis dieses Medikament aus meinem Körper raus ist und wir dann das Medikament einmal umstellen können – dann gehöre ich nicht mehr zur Risikogruppe… Und es ist so, dass ich meinen Job jetzt ein halbes Jahr nicht ausüben darf.