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Til Schweiger Er arbeitet an seiner Spiritualität

Til Schweiger (Mitte) bei der Premiere seines neuen Films "Gott, du kannst ein Arsch sein!"
Til Schweiger (Mitte) bei der Premiere seines neuen Films "Gott, du kannst ein Arsch sein!"
© obs/LEONINE
Til Schweiger ist in "Gott, du kannst ein Arsch sein!" zu sehen. In einem Interview hat er verraten, dass er an keinen Gott glaube.

Til Schweiger (56, "Die Hochzeit") ist ab 1. Oktober im Drama "Gott, du kannst ein Arsch sein!" neben Heike Makatsch (49) zu sehen. Die beiden spielen ein Elternpaar, das sich um seine schwer kranke Tochter sorgt. Im Interview mit der "Grazia" haben die beiden jetzt verraten, welches Verhältnis sie zum Glauben haben.

"Ich glaube an keinen Gott", erklärt Schweiger. "Ich glaube nicht an einen Gott, der sich entscheidet, dem einen Gutes und dem anderen Böses zuzufügen", sagt Makatsch. Sie glaube hingegen daran, dass nicht der kurze Zeitraum, den Menschen auf dem Erdball herumlaufen, entscheidend sei, sondern dass es noch größere Kreisläufe gebe. "Ich glaube schon, dass es so etwas wie Energien gibt. Und die Vorstellung, dass das Leben hier auf der Erde nicht alles ist, ist eine schöne Idee", fügt Schweiger an. Besonders weil er schon einige Menschen verloren habe und er spüre, dass diese und deren Energie noch da seien.

Schweiger erklärt zudem mit einem Lachen, dass er gerade daran arbeite, spirituell zu werden und zu glauben. "Ob mir das gelingt, weiß ich nicht." Er denke sich oft, dass vieles einfacher wäre, wenn er an etwas Höheres glauben würde und er in seinem Glauben gefestigt wäre. "Wenn man jemanden verliert und glaubt, dass derjenige auf einer anderen Ebene ist und dort auch glücklich ist, dann kann man leichter mit solchen Schicksalsschlägen umgehen." Auch das Sterben und der Gedanke an den eigenen Tod seien viel einfacher zu ertragen. "Insofern sehe ich etwas Positives im Glauben."

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