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Zwangspause wegen Hüft-OP: Tournee-Aus könnte Lady Gaga Millionen kosten

Zu viel Arbeitseinsatz, zu viele Termine: Ist Lady Gaga selbst schuld an ihrer Hüftverletzung? Die Versicherung der angeschlagenen Pop-Sängerin könnte so argumentieren.

Als wäre die Notoperation nicht schon Strafe genug: Nun muss Lady Gaga womöglich auch noch selbst für ihre abgebrochene Welttournee aufkommen. Einem Bericht der britischen Boulevardzeitung "The Sun" zufolge droht der gesundheitlich angeschlagenen US-Sängerin ein Verlust in Millionenhöhe, denn ihre Versicherung könnte die Zahlung verweigern.

"Gagas Versicherung wird ihre Police ganz genau unter die Lupe nehmen", zitiert das Blatt einen anonymen Informanten. "Sie könnten behaupten, dass sie selbst an ihrer Verletzung schuld ist, weil sie zu hart gearbeitet und sich zu viele Termine zugemutet hat. Am Ende könnte sie also diejenige sein, die alles bezahlen muss." 110 Konzerte wollte die 26-Jährige während ihrer "Born This Way Ball Tour" geben.

Während Anfang der Woche noch von einer Gelenkentzündung die Rede war, fiel die Diagnose dann doch schlimmer aus: "Es wurde festgestellt, dass Lady Gaga einen Riss der Gelenklippe in der rechten Hüfte hat", sagte ein Sprecher. Nach einem Auftritt am Montagabend habe sie vor Schmerzen nicht mehr laufen können, hatte die Sängerin via Twitter mitgeteilt und sich bei ihren Fans entschuldigt. In der Erklärung auf Gagas Internetseite heißt es weiter, sie brauche eine Operation, um das Problem zu beheben - und danach Zeit, um sich zu erholen. Die Musikerin war seit April 2012 auf Tour, das letzte Mal sollte sie am 20. März in Oklahoma auf der Bühne stehen.

nw/Bang/DPA / DPA
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