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Das wahre Gesicht von Barbie: Da würde selbst Ken weglaufen

Pickel, Augenringe, Zahnspange - von der einstigen Schönheit bleibt nicht mehr viel übrig: Ein mexikanischer Künstler schminkt Barbie ab. Mit erschreckendem Ergebnis.

Niemand ist perfekt. Auch Barbie nicht. Das ist die Botschaft des mexikanischen Künstlers und Grafikers Eddi Aguirre. Er schminkt die berühmte Puppe ab. Das Ergebnis würde Ken wohl das Fürchten lehren. Krauses Haar, ölige Haut, gelbe Zähne, Zahnspange und Augenringe entstellen das Schönheitsidol.

Die Zeichnung der ungeschminkten Barbie erstellte der Mexikaner für ein Make-up-Feature in einer Zeitschrift und veröffentlichte das Projekt auf seiner Online-Seite. Damit liegt der Künstler voll im Trend: weg vom Künstlichen, hin zu einer natürlichen Schönheit. Im Jahr 2010 hatte das Magazin "Marie Claire" Jessica Simpson ohne Make-Up abgelichtet und vor kurzem schloss sich sogar Diva Mariah Carey den vielen prominenten Kollegen an und twitterte ungeschminkte Selbstporträts.

Schon seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1959 wird Barbie - mit ihrem großen Busen, flachsblondem Haar und winzigen Proportionen - für die Vermittlung eines negativen Körperbildes bei jungen Mädchen verantwortlich gemacht. Tatsächlich sind die Proportionen der Puppe unerreichbar. Eine lebendige Barbie müsste zwei Meter groß sein, einen Brustumgang von knapp 100 Zentimetern vorweisen, eine 45-Zentimeter dünne Taille und 83 Zentimer schmale Hüfte haben.

Diese unrealistischen Maße nimmt sich Eddi Ageuirr vor und verpasst der Puppe lebensechte Kurven. Jetzt muss er sich eigentlich nur noch Ken vornehmen.

Ellen Ivits
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