Die Grammy Awards gelten als Oscar-Verleihung der Musikbranche, hier möchten alle Künstler dabei sein und glänzen. Viele nutzten in diesem Jahr ihre Mode als Zeichen des Protests, sie trugen Schwarz und Weiß, dazu Pins gegen das gewaltsame Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE.
Und doch gab es manche, die lieber mit extravaganten Looks für Aufsehen sorgten. So wie Heidi Klum. Sie trugen eine hautfarbene Lederrobe, für die ihr Körper nachmodelliert wurde. Das Kleid stammte von Marina Hoermanseder, einer österreichischen Designerin, die seit vielen Jahren von Berlin aus arbeitet und schon häufig in Klums Sendung "Germany's Next Topmodel" zu Gast war. Doch so aufsehenerregend das Kleid des deutschen Models auch war: Sitzen konnte sie damit nicht.
Grammy Awards: wenig Stoff und viel nackte Haut
Gleiches galt auch für Multitalent Teyana Taylor und die Comedienne Nikki Glaser. Beide trugen tief ausgeschnittene Kleider, die ihren durchtrainierten Körper zeigten. Im Gegensatz zu den Outfits von Chappell Roan und Karol G waren ihre Roben allerdings fast prüde. Die beiden Sängerinnen nutzten die Grammys, um sich mit nackten Tatsachen wieder ins Gespräch zu bringen: die eine mit ihren Brustwarzenpiercings, an denen ihr Kleid befestigt war, die andere mit einer Spitzenrobe, die vorne wie hinten tief blicken ließ. Fantasie? Die war bei ihren Kleidern mehr als überflüssig.