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Bodyshaming: 7 Frauen zeigen, was sie an ihrem Körper stört und wie sie damit umgehen

Sieben Frauen haben sich vor unsere Kamera getraut, um ihre wunderschönen Makel zu zeigen und zu erzählen, warum und wie sie sich künftig nicht mehr daran stören wollen.

Von Refinery29-Autorin Nellie Eden

Nelli: "Mittlerweile mag ich meinen Po. Wenn ich ehrlich bin, aber auch erst seit ein paar Monaten. Vorher haderte ich lange Zeit mit ihm. Mit meinen 1,57 Meter bin ich nicht besonders groß und auch immer schon recht zierlich. Selbst während der Pubertät, wenn bei den meisten Mädchen erste Komplexe auftreten, konnte ich einfach in jeden Laden gehen und das kaufen, was ich sah, weil mir alles passte. Menschen kommentierten, wie schmal meine Taille sei, das nahm ich als Kompliment an und sah überhaupt nicht, dass es ungesund sein könnte. Ich war so dünn, dass meine Periode drei Jahre lang ausblieb. Unzählige Verhütungsmethoden, eine Trennung, sechs Monate durchgehendes Partyleben und sehr viel mehr Essen später hatte sich mein Körper komplett verändert. Vor allem hatte ich plötzlich einen Po, der verhältnismäßig groß war. Außenstehende sagten mir immer wieder, dass ich endlich gesund aussähe, doch ich fühlte mich plötzlich unwohl. Meine Kleidergrößen waren nicht mehr dieselben. Auf einmal hatte ich das Gefühl, ich müsse darauf achten, was ich anziehe. Lange Zeit trug ich dann nur noch weite Röcke.  Eines Nachts nach Hause, zog mich um und betrachtete mich im Spiegel. Ich trug einen G-String, inspizierte meinen Körper ganz genau und dachte: Klar, er ist größer, ich habe ein paar Dehnungsstreifen, aber er sieht doch irgendwie gut aus. Man möchte ihn anfassen. Ja, und das ist jetzt meine Styledevise: diesen quetschbaren Po hübsch zu kleiden."

Nelli: "Mittlerweile mag ich meinen Po. Wenn ich ehrlich bin, aber auch erst seit ein paar Monaten. Vorher haderte ich lange Zeit mit ihm. Mit meinen 1,57 Meter bin ich nicht besonders groß und auch immer schon recht zierlich. Selbst während der Pubertät, wenn bei den meisten Mädchen erste Komplexe auftreten, konnte ich einfach in jeden Laden gehen und das kaufen, was ich sah, weil mir alles passte. Menschen kommentierten, wie schmal meine Taille sei, das nahm ich als Kompliment an und sah überhaupt nicht, dass es ungesund sein könnte. Ich war so dünn, dass meine Periode drei Jahre lang ausblieb. Unzählige Verhütungsmethoden, eine Trennung, sechs Monate durchgehendes Partyleben und sehr viel mehr Essen später hatte sich mein Körper komplett verändert. Vor allem hatte ich plötzlich einen Po, der verhältnismäßig groß war. Außenstehende sagten mir immer wieder, dass ich endlich gesund aussähe, doch ich fühlte mich plötzlich unwohl. Meine Kleidergrößen waren nicht mehr dieselben. Auf einmal hatte ich das Gefühl, ich müsse darauf achten, was ich anziehe. Lange Zeit trug ich dann nur noch weite Röcke.
Eines Nachts nach Hause, zog mich um und betrachtete mich im Spiegel. Ich trug einen G-String, inspizierte meinen Körper ganz genau und dachte: Klar, er ist größer, ich habe ein paar Dehnungsstreifen, aber er sieht doch irgendwie gut aus. Man möchte ihn anfassen. Ja, und das ist jetzt meine Styledevise: diesen quetschbaren Po hübsch zu kleiden."


Jeder Mensch hat Unsicherheiten und Komplexe. Sie sind so individuell, wie die Personen selbst. Allein die Tatsache, dass es sie gibt, ist universell. Wir haben unsere Leserinnen befragt und herausgefunden, dass 80 Prozent körperbezogene Unsicherheiten haben, die sie beeinträchtigen.

Das ist zu viel, wie wir finden. Sieben Frauen haben sich dazu bereit erklärt, bei unserem Fotoprojekt mitzumachen: Daisy Walker, die sich speziell mit der visuellen Repräsentation von Frauen und Gender-bezogenen Themen in der Mode beschäftigt, hat die Frauen für uns analog fotografiert – ganz ohne Make-up oder Nachbearbeitung. Was dabei herauskam, ist ehrlich, roh und schön.

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