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Nach mir die Ginflut: Bei Aldi gibt es bald einen Gin, der die Farbe wechselt – zauberhaft!

Blau ohne Tonic, pink mit Tonic – ein Drink, der die Farbe wechselt, ist womöglich Firlefanz. Doch mal ehrlich: Wenn etwas vermag, Gin Tonic noch besser zu machen, dann sind es mit Sicherheit nicht mehr Gurkenscheiben – sondern ein Hauch Magie.

Gin Tonic

Gin, der die Farbe wechselt - eine zauberhafte Erfindung.

Getty Images

Ein kleiner Absacker geht immer. So auch, als ich um Mitternacht schwer bepackt in München ankomme und erschöpft die Treppen zur Wohnung einer Freundin im vierten Stock schlurfe. Oben wartet dann nicht nur das lang ersehnte Wiedersehen, sondern auch eine Flasche Gin und eine grinsende Gastgeberin: "Noch einen kleinen Gin Tonic?" 

Gin-Farbenspiel? Na gut.

Sie präsentiert mir den "Clitoria", einen Dry Gin aus einer kleinen Brennerei in Bayern. Er ist türkis-blau und soll angeblich die Farbe wechseln, wenn man ihn mit Tonic mischt. Probiert hat sie das noch nicht. Ich bin zwar müde, würde mich jedoch nie gegen Gin Tonic wehren (in welcher Farbe auch immer). Wieso also nicht? Schon stelle ich mir vor, wie wir beiden Blondinen diesen pinken Drink schlürfen und uns den großen Fragen der Menschheit widmen.

Der türkis-farbige Gin vor seiner wunderbaren Verwandlung

Der türkis-farbige Gin vor seiner wunderbaren Verwandlung

Et voilà: gemischt mit Tonic.

Et voilà: gemischt mit Tonic.

Das Mixen wird sogar zum kleinen Erlebnis, da wir uns ein bisschen wie Zauberschüler auf Hogwarts fühlen. Und ich gebe es ungern zu, aber: mit dem Magie-Effekt trinkt man noch lieber.

Berauschender Zaubertrank vom Discounter

Gin ist eben inzwischen nicht mehr nur ein Trend, er ist mitten angekommen in hippen Szenebars, auf dem Balkon und neben dem Gurkenschneidebrett in der Küche. So wenig verwunderlich, dass sich Hersteller immer mehr einfallen lassen, um ihren Wacholderschnaps (ja, das ist Gin) noch besser zu vermarkten. 

Im Fall der magischen Erfahrung mit dem farbenfrohen Gin bedeutet das: Er wird nicht nur in kleinen, privaten Brennereien hergestellt, sondern findet seinen Weg auch allmählich in die Discounter. So will Aldi ein limitiertes Sortiment eines Gin, der die Farbe ändert, zum Verkauf anbieten.

Wer suchet, der findet

Kleiner Wermutstropfen: den Gin gibt es nur in den Filialen in Schottland. Aber da wir jetzt wissen, dass der magische Trank existiert, werden wir ihn auch finden. Haltet die Augen (im Netz) einfach offen nach einem blauen Gin, der mit der Blüte der asiatischen Schmetterlingserbse destilliert wurde. Im asiatischen Raum übrigens bekannt als "blauer Zaubertee".

Pina Colada
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.