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FANtastisch: Dieser Fan guckte "Infinity War" bereits 48 Mal im Kino – und will nun den Weltrekord

Es gibt Fans und es gibt Tony Mitchell. Der Mann aus den USA schaute sich den Marvel-Streifen "The Avengers: Infinity War" bereits über 48 Mal im Kino an – dafür wurde er nun von den Regisseuren belohnt.

USA: Dieser Fan guckte "The Avengers: Infinity War" bereits 48 Mal

Tony Mitchell aus den USA guckte "The Avengers: Infinity War" bereits 48 Mal im Kino

Wie heißt es so schön: Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Im Fall von Tony Mitchell trifft dieses Sprichwort voll und ganz zu. Der US-Amerikaner aus dem US-Bundesstaat North Carolina besuchte seit der Premiere des neuen "The Avengers: Infinity War"-Streifens 48 Mal die Vorführung. Dabei ist der Film erst seit 44 Tagen in den Kinos.

Bereits am Premieren-Tag kündigte er an: "Ich werde mir diesen Film wieder und wieder und wieder und wieder anschauen." Schon am gleichen Tag ließ er seinen Worten auch Taten folgen: "Wow, der Film ist beim zweiten Mal noch besser. Ich kann es kaum erwarten, ihn heute Abend wiederzusehen", schrieb er bei . Allein in den ersten Tagen habe er die Comic-Verfilmung viermal gesehen. 

Sein Ziel sei es, irgendwann einen Rekord aufzustellen: "Ich möchte einen Weltrekord aufstellen, den niemand so schnell in nächster Zeit knacken wird", sagte er der Online-Plattform "Mashable". Sein Wunsch ist vergleichsweise noch harmlos. 2008 stellte eine Deutsche und ein Kanadier den Weltrekord im Dauergucken von Kinofilmen auf. 123 Stunden und zehn Minuten hielten sie durch.

Infinity-War-Regisseure schenken Mitchell Premieren-Tickets

Nur woher kommt überhaupt der Ehrgeiz, einen solchen Rekord aufstellen zu wollen? Das verriet er ebenfalls "Mashable", dass es ihm besonders der Bösewicht des Films: "Seit den 90ern bin ich ein großer Thanos-Fan und 'Infinity War' ist im Grunde ein Thanos-Film." Außerdem solle jeder das tun, was einen glücklich mache, so Mitchell: "Lass dich von nichts davon abhalten, die Dinge zu tun, die dich glücklich machen. Ganz egal wie selten oder verrückt sie sind. Solange du damit niemandem wehtust – koste dein Leben voll aus."

Trotz seiner vielen Tweets glaubten ihm zunächst nicht viele User im sozialen Netzwerk, dass er sich auch tatsächlich den Marvel-Streifen so oft ansieht. Deshalb fing er irgendwann an, Fotos zu machen: von seinen Tickets, von sich und dem Film-Plakat und vom Anfang- und Abspann. Mittlerweile hat er sich bei Twitter sogar schon in Nem: The Infinity Watcher umbenannt. Sogar die Regisseure des Films, Joe und Anthony Russ bekamen von seiner Geschichte Wind und luden ihn nun zur Filmpremiere von "Avengers 4" ein. Echte Hingabe wird eben belohnt.

rpw
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