Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Auch Sonntag gibt es Angriffe durch die israelische Armee, hauptsächlich in Irans Hauptstadt Teheran.
- Der Iran bezeichnet die Ermordnung Chameneis als „Kriegserklärung an die Muslime“ und droht. Es gibt Gegenangriffe: auf Israel, aber auch auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten.
- Bei pro-iranischen Protesten in Pakistan sind mehrere Menschen gestorben. Sie haben versucht, das US-Konsulat zu stürmen.
- Mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssiggasschiffe, ankern in den offenen Gewässern vor der Straße von Hormus. Teheran hat den Schiffsverkehr in der wichtigen Verkehrsroute vorerst gestoppt.
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Matthias Urbach
Trotz der aktuellen Kriegshandlungen setzt Außenminister Johann Wadephul weiter darauf, dass ein Nuklearabkommen mit dem iranischen Regime möglich ist. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten einer Verhandlungslösung gearbeitet, sagt Wadephul in der ARD-Sendung „Caren Miosga”. „Das ist bisher nicht erfolgreich gewesen", räumt Wadephul ein und fügt hinzu: „Ich hoffe immer noch, dass das gelingen kann, dass das iranische Regime versteht, dass es auf die Nuklearwaffe verzichten muss, auf ballistische Raketen."
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Leonie Scheuble
Donald Trump wendet sich erneut an die Amerikaner: In einer sechsminütigen Videobotschaft spricht er von der „größten, komplexesten und überwältigendsten Militäroffensive, die die Welt je gesehen hat“ – und kündigt an, dass die Kampfhandlungen „mit voller Kraft fortgesetzt werden, bis alle unsere Ziele erreicht sind“.
Während er der durch iranische Gegenangriffe getöteten US-Soldaten gedachte, schwört der Präsident das amerikanische Volk darauf ein, dass es weitere Opfer geben werde. „Leider wird es wahrscheinlich noch mehr geben, bevor es vorbei ist“, so Trump. Abschließend wiederholte er den Aufruf an das iranische Volk, „euer Land zurückzuerobern“.
„Der Rest liegt bei euch, aber wir werden euch dabei helfen“
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Phil Göbel
Die Liste der bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen getöteten Offiziellen wird immer länger. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte am Abend die Namen von sieben Generälen, die zu „Märtyrern“ wurden, wie es hieß.
Darunter sind unter anderem Mohammed Schirasi, der Stabschef des ebenfalls getöteten Revolutionsführers Ayatollah Ali Chamenei, sowie dessen Stellvertreter Akbar Ebrahimzadeh.
Darunter sind unter anderem Mohammed Schirasi, der Stabschef des ebenfalls getöteten Revolutionsführers Ayatollah Ali Chamenei, sowie dessen Stellvertreter Akbar Ebrahimzadeh.
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Phil Göbel
Der Krieg mit dem Iran könnte nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump noch vier Wochen dauern. Von Anfang an sei man davon ausgegangen, dass es etwa vier Wochen gehen würde, sagte Trump laut „Daily Mail“ in einem Telefoninterview. Der Iran sei ein großes Land. „Es wird vier Wochen dauern – oder weniger.“
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Phil Göbel
Bundesregierung droht Iran mit Militärschlägen
Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und des Vereinigten Königreichs haben die Raketenangriffe des Iran auf Länder der Region verurteilt und militärische Abwehrmaßnahmen angedroht. Die Angriffe des Iran seien „wahllos und unverhältnismäßig“, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung, die auch das Bundespresseamt veröffentlichte.
„Wir fordern den Iran auf, seine rücksichtslosen Angriffe unverzüglich einzustellen“, erklärten die Staats- und Regierungschefs. „Wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Interessen und die unserer Verbündeten in der Region zu verteidigen. Dies kann potentiell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.“
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Niels Kruse
Der Iran hat bei seinen Gegenangriffen auf Israel und US-Militäreinrichtungen auch Stützpunkte der Bundeswehr im Irak und in Jordanien beschossen. Seit Samstagmorgen seien mehrere iranische Drohnen und Raketen auf eine multinationale Militärbasis in der Nähe von Erbil im Nordirak sowie auf ein Feldlager der Bundeswehr im Osten Jordaniens abgefeuert worden, berichtete der "Spiegel". Alle Geschosse und Drohnen seien durch Flugabwehrsysteme abgefangen worden.
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Phil Göbel
Die iranische Regierung zeigt sich weiterhin kämpferisch. Die Fähigkeiten des Irans, Krieg zu führen, sind Außenminister Abbas Araghtschi zufolge durch die Bombardierungen der Hauptstadt Teheran nicht eingeschränkt.
„Wir hatten zwei Jahrzehnte, um Niederlagen des US-Militärs bei unseren westlichen und östlichen Nachbarn zu studieren“, schrieb der Minister im Kurznachrichtdienst X. Er spielte damit auf die Kriege in Afghanistan und dem Irak an. Daraus habe man Lehren gezogen, fügte er hinzu. Dezentralisierte Verteidigungsstrukturen ermöglichten dem Land, den Krieg nach Belieben in die Länge zu ziehen.
„Wir hatten zwei Jahrzehnte, um Niederlagen des US-Militärs bei unseren westlichen und östlichen Nachbarn zu studieren“, schrieb der Minister im Kurznachrichtdienst X. Er spielte damit auf die Kriege in Afghanistan und dem Irak an. Daraus habe man Lehren gezogen, fügte er hinzu. Dezentralisierte Verteidigungsstrukturen ermöglichten dem Land, den Krieg nach Belieben in die Länge zu ziehen.
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Phil Göbel
US-Armee will Hauptquartier der Revolutionsgarden zerstört haben
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der mächtigen iranischen Revolutionsgarden bei einem Angriff zerstört. In den vergangenen 47 Jahren hätten die Revolutionsgarden mehr als 1000 US-Bürger getötet, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Sonntag.
„Amerika hat das mächtigste Militär der Welt, und die Iranischen Revolutionsgarden haben kein Hauptquartier mehr. Gestern hat ein US-Schlag den Kopf der Schlange abgeschlagen.“
„Amerika hat das mächtigste Militär der Welt, und die Iranischen Revolutionsgarden haben kein Hauptquartier mehr. Gestern hat ein US-Schlag den Kopf der Schlange abgeschlagen.“
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Niels Kruse
Der Sohn des letzten iranischen Schahs ruft die Menschen im Iran zu nächtlichen Protesten für ein schnelles Ende der Islamischen Republik auf. Unter Wahrung ihrer Sicherheit sollten sie "durch nächtliche Sprechchöre ihre Unterstützung für die Zerschlagung der Islamischen Republik demonstrieren", so jährige Reza Pahlavi auf X. Er forderte die iranischen Sicherheitskräfte auf, die Macht im Land ohne Blutvergießen abzugeben.
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Niels Kruse
Sie wollen wissen, was im Iran und im Nahen Osten passiert? Hier bekommen Sie alles Wichtige auf einen Blick:
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Phil Göbel
Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) aktuell von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
Die Sicherheitslage sei „äußerst volatil“, erläuterte der Reiseverband. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf „sicher untergebracht“.
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Martin Thiele
In der Straße von Hormus sind am Sonntag drei Schiffe angegriffen worden. Eines der Schiffe sei vor der Küste des Oman „oberhalb der Wasserlinie von einem unbekannten Geschoss getroffen worden“. Eine der wichtigsten Routen für den Welthandel wird immer mehr zur Gefahrenzone.
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Phil Göbel
Die Zahl der Todesopfer an einer Mädchenschule im Iran, die nach Angaben Teherans von einem israelisch-amerikanischen Angriff getroffen wurde, soll auf 165 gestiegen sein.
Die Bergungsarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, teilte der Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes laut der Nachrichtenagentur Irna mit. Bei dem angeblichen Luftangriff auf die Schule seien zudem 95 Menschen verletzt worden.
Die Bergungsarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, teilte der Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes laut der Nachrichtenagentur Irna mit. Bei dem angeblichen Luftangriff auf die Schule seien zudem 95 Menschen verletzt worden.
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Phil Göbel
Medienbericht: Bundeswehrsoldaten im Irak und Jordanien beschossen
Laut einem Bericht des „Spiegel“ soll der Iran auch US-Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen haben, auf denen auch Bundeswehrsoldaten stationiert sind. Seit Samstagmorgen seien mehrere iranische Raketen und Drohnen auf eine multinationale Basis in der Nähe des Flughafens in Erbil im Nordirak und auf ein Feldlager in al-Azraq im Osten von Jordanien abgefeuert worden, zuletzt am Sonntagmorgen.
Aus Militärkreisen habe es geheißen, alle Geschosse seien durch die Flugabwehr neutralisiert worden, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt.
Aus Militärkreisen habe es geheißen, alle Geschosse seien durch die Flugabwehr neutralisiert worden, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt.
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DPA · AFP · Reuters
due/rw