Bulgarien hat mit dem Lied „Bangaranga“ den 70. Eurovision Song Contest gewonnen. Der Song – eine Mischung aus Balkan-Beats, K-Pop und Club-Sounds gepaart mit einem ikonischen Tanz – entwickelte eine Sogwirkung: Mit 516 Punkten landete Bulgarien deutlich vor Israel auf Platz zwei (Noam Bettan mit „Michelle“, 343 Punkte) und Rumänien (Alexandra Căpitănescu mit „Coke Me“, 296 Punkte).
Sängerin Darina Nikolaewa Jotowa alias Dara, sagte hinterher, ihr Ehemann habe noch am Vortag mit ihr gewettet, dass sie gewinnen werde. „Ich fühle mich wundervoll. Ich kann nicht verstehen, was passiert. Meine Arbeit ist, auf der Bühne zu sein, das Lied vorzutragen, mein Herz zu öffnen, Licht und Liebe auszustrahlen“, sagte sie dem bulgarischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
ESC 2026: Deutschland im Finale nur auf Platz 23
Deutschland landete mit Sarah Engels' „Fire“ abgehängt auf dem 23. Platz von 25 Finalisten. Engels war mit der Startnummer 2 ins Rennen gegangen, was vielen bereits als schlechtes Omen gegolten hatte. Noch nie hatte ein Beitrag von Platz 2 den Wettbewerb gewonnen. Allerdings waren ihr auch bei den Buchmachern seit Wochen praktisch keine Chance auf eine vordere Platzierung eingeräumt worden.
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