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"I am not a Wedding Photographer": Schicke Hochzeitsbilder kann jeder – dieser Fotograf zeigt die schonungslose Realität

Auf Hochzeiten kann eine ganze Menge schief gehen – auf den Fotos sieht man davon später nichts. Ian Weldon sagt selbst von sich, dass er kein Hochzeitsfotograf ist. Trotzdem macht er dort Bilder, die schonungslos ehrlich sind und deswegen begeistern.

Ehrliche Hochzeitsfotos: "I am not a Wedding Photographer" von Ian Weldon

Kurz vor dem Gang zum Altar noch das Strumpfband richten?

Hochzeiten sind out? Von wegen! Stattdessen avancieren sie immer mehr zum neuen Statussymbol: eine aufwendige Einladung, ein pompöses Kleid, eine dreistöckige Torte, eine exklusive Location, ein durchgestyltes Farbkonzept ... Nach oben scheint es keine Grenzen zu geben. Da werden für "den schönsten Tag des Lebens" gerne einmal 30.000 Euro ausgegeben. Doch selbst bei der perfekt vorbereiteten Feier gibt es Momente, in denen nicht alles glatt läuft. Auf den Hochzeitsfotos sieht man davon meistens aber nichts. 

Ian Weldon ist Fotograf, aber kein Hochzeitsfotograf, wie er selbst immer wieder betont. Dieser Fakt ist ihm so wichtig, dass er seinen Bildband sogar "I am not a Wedding Photographer" (deutsch: "Ich bin kein Hochzeitsfotograf") genannt hat – und das obwohl das Buch voll mit Fotos von Hochzeiten ist. Er beschreibt sich stattdessen lieber als Dokumentarfotograf, der sich auf Hochzeiten spezialisiert hat. 

Ian Weldon: "Ich bin kein Hochzeitsfotograf"

"Ian sagt, dass er KEIN Hochzeitsfotograf sei. Ich weiß, was er damit meint, aber diese clevere Abgrenzung täuscht, denn er ist der realste Hochzeitsfotograf, dem ich je begegnet bin", sagt Martin Purr, ein bekannter britischer Fotograf, über Ian Weldons Arbeit im Vorwort des Bildbandes. Kennengelernt haben sich die beiden Fotografen, nachdem Parr bei einem Vortrag über seine Arbeit von einem Zuhörer Weldons Arbeit empfohlen bekommen hatte. Parr war begeistert von den authentischen Hochzeitsfotos und nahm Kontakt zu ihm auf. Damit schien er anfangs noch allein zu sein. Weldon hatte erfolglos versucht, von der Kunstszene ernst genommen zu werden. Er wurde immer nur als "so ein Hochzeitsfotograf" abgestempelt, wie es im Vorwort weiter heißt. 

Die "Martin Parr Foundation" ist es auch, die "I am not a Wedding Photographer" nun zusammen mit RRB PhotoBooks verlegt. Ein Glück für alle, die genug von den kitschigen 08/15-Hochzeitsfotos haben. Auf 88 Seiten gibt es 48 Bilder, die "das Fest aller Feste" so ehrlich zeigt, wie man es sonst oft nicht zu Gesicht bekommt. 

"I am not a Wedding Photographer" gibt es für 24 GB-Pfund bei der "Martin Parr Foundation" zu kaufen. Die Fotos können aber auch bei der Ausstellung von Ian Weldon im Stiftungsgebäude in Bristol, England angeschaut werden. Sie läuft von bis zum 10. August 2019. 

def
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(