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Rapperin: Altes Video wieder aufgetaucht: Cardi B setzte Männer unter Drogen und raubte sie aus

Cardi B ist zur Zeit eine der bekanntesten Rapperinnen auf dem Markt. Doch bevor sie erfolgreich wurde, lebte sie ein sehr anderes Leben. Nun ist ein altes Video aufgetaucht, in dem sie zugibt, früher Männer unter Drogen gesetzt und ausgeraubt zu haben.

Cardi B bei den Grammys

Inzwischen wird das Vermögen von Rapperin Cardi B auf etwa acht Millionen Dollar geschätzt – doch das war nicht immer so

Picture Alliance

Rapperin Cardi B hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie nicht immer in dem Luxus gelebt hat, den sie sich jetzt leisten kann. Im vergangenen Jahr wurde das Vermögen der 26-Jährigen auf acht Millionen Dollar geschätzt, doch noch vor nicht allzu langer Zeit verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt durch Strippen. 

Am Wochenende verbreitete sich nun ein drei Jahre altes Video erneut im Internet, welches die junge Mutter einer kleinen Tochter damals selbst geteilt hatte. Es zeigt Cardi, die sich in einem Instagram-Live über Menschen aufzuregen scheint, die behaupten, sie hätte nicht hart für ihren Erfolg gearbeitet: "Die Leute scheinen vergessen zu haben, was ich alles tun musste, um zu überleben", sagt sie, sichtlich aufgebracht. "Ich musste strippen gehen, ich musste sagen: 'Oh ja? Du willst mich f***en? Ja, lass uns ins Hotel gehen.' Und dann habe ich ihnen Drogen verabreicht und sie ausgeraubt. Das habe ich gemacht. Nichts wurde mir einfach so geschenkt. Nichts!"

Cardi Bs kriminelle Vergangenheit: Auf Twitter wird sie hart kritisiert

In den sozialen Medien sorgte das Video für reichlich Aufruhr und Gegenwind für die Rapperin. Sogar einen Hashtag gibt es: #SurvivingCardiB. Es soll eine Anlehnung an die Dokumentation "Surviving R. Kelly" sein, in der es um die Missbrauchsvorwürfe gegen den "I Believe I Can Fly"-Sänger geht.

Auch fragen sich einige Twitter-Nutzer, ob es sich hierbei um eine Doppelmoral handele: "Cardi B hat Männer unter Drogen gesetzt und sie ausgeraubt und es gibt Menschen, die sie tatsächlich verteidigen. Tauscht die Rollen und alle würden fordern, dass der Mann hinter Gitter kommt."

Die Sängerin selbst verteidigte sich am Dienstag auf Twitter, schrieb: "Ich habe nie vorgegeben, perfekt zu sein oder aus einer perfekten Welt mit einer perfekten Vergangenheit zu stammen. Ich sage immer die Wahrheit und stehe zu allem, was ich sage." Im Hip-Hop sei es erlaubt, über die falschen Dinge zu sprechen, die man machen musste, um dahin zu gelangen, wo man ist. "Es gibt Rapper, die Mord und Gewalt verherrlichen, weil es Verbrechen sind, die sie begehen mussten, um zu überleben." Sie habe sich aber bewusst dafür entschieden, diese Geschichten nie in ihrer Musik zu verwenden, weil sie eine Verantwortung habe, sie nicht zu glorifizieren.

Sie habe diese Entscheidungen damals gefällt, weil sie geglaubt habe, keine andere Möglichkeit zu haben. Sie habe das große Glück gehabt, aus dieser Situation zu entkommen, aber vielen anderen Frauen sei das nicht gegönnt. "Ich habe diese Dinge getan, weil ich glaubte, es zu müssen, um zu überleben. Die Männer, von denen ich da spreche, waren Männer, mit denen ich involviert war, die wach, willig und klar waren. Ich habe eine Vergangenheit, die ich nicht ändern kann – das haben wir alle."

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jgs
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